Hechingen Jetzt gibt’s den Apfelsaft der Stadt Hechingen

Kulturbüroleiterin Anke Gärtner und Jürgen Wetzel präsentieren das "Hechinger Apfelglück".
Kulturbüroleiterin Anke Gärtner und Jürgen Wetzel präsentieren das "Hechinger Apfelglück". © Foto: privat
Hechingen / HZ 15.12.2016

Um ein Angebot reicher ist Hechingen ab heute: Die Zollernstadt hat einen eigenen Apfelsaft. Das „Apfelglück“ ist ab heute zum Preis von 2,90 Euro pro Flasche exklsuiv im Bürger- und Tourismusbüro am Kirchplatz zu haben. Aber aufgepasst: Der Vorrat ist auf 200 Liter begrenzt. Die Idee für den Saft hat ein Trio geboren: Jürgen Wetzel (Mosterei Wetzel in Hechingen), Thomas Beck (Mosterei Familie Beck in Weilheim) und Anke Gärtner (Sachgebietsleiterin Tourismus und Kultur der Stadt Hechingen). Unterstützt wurde das Team durch Wolfmediendesign aus Stetten. So lautet das Konzept: Äpfel von heimischen Streuobstwiesen, eine außergewöhnliche Saftflasche mit einer besonderen Optik, Mosten in der Mosterei Familie Beck, Abfüllen in der Mosterei Wetzel und exklusiver Vertrieb über die Stadt. Ein Teil der Erlöse aus dem Apfelsaft-Verkauf soll verwendet werden, um am Erleb-dich-Pfad im Feilbachtal alte Apfelsorten zu pflanzen. Der Erhalt der Streuobstwiesen ist den Beteiligten, die das heimische Obst sehr zu schätzen wissen, ein besonderes Anliegen. Einige Flächen in Hechingen werden bislang nicht gepflegt oder geerntet. Der leckere Saft soll dazu beitragen, die Bürger für das Thema zu sensibilisieren und Lust auf die Betreuung dieser freien Flächen zu machen. Der Apfelsaft bietet sich als besonderes Geschenk an oder richtet sich an Käufer, die der Natur gerne ein Stück zurückgeben möchten. Denn heimischer Apfelsaft ist nicht nur köstlich und hat kurze Wege hinter sich, sondern ist auch ein wertvoller Beitrag zum Naturschutz. Zunächst sind die Macher gespannt auf die Resonanz auf das Pilotprojekt; eine Wiederholung 2017 ist aber sehr wahrscheinlich. Dann sollen, wenn möglich, auch Schulen und Vereine in das Projekt eingebunden werden. Im Bild: Anke Gärtner und Jürgen Wetzel.