Zahlreiche Zuhörer waren gekommen, um sich in der öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrates Bechtoldsweiler im Rathaus den Haushaltsbericht und einige interessante Beratungspunkte anzuhören.

"Wenngleich einige unserer Wünsche für 2015 aufgrund veränderter Rahmenbedingungen im Haushaltsplan der Stadt keine Berücksichtigung fanden, können wir letztlich mit der Mittelzuteilung zufrieden sein", lautete das Fazit von Ortsvorsteher Günther Konstanzer. Für die schrittweise Umstellung der örtlichen Beleuchtung, für den Wegeunterhalt, für den laufenden Unterhaltsbedarf von Feuerwehr, Vereinen und Festplatz und für die Erneuerung der Toiletten im Rathaus stehen Mittel bereit.

Der Bürgersaal soll noch dieses Jahr mit Energiesparleuchten ausgestattet werden - durch ein Zuschussprogramm aus Berlin. Auch die notwendige Kanalsanierung in der Röthe kommt noch 2015. Die Frage eines Rates nach der Überprüfung der Wasserleitungen beantwortete Konstanzer mit dem Bescheid, dass die Stadtwerke dafür am 20. März einen Kontrolltermin anberaumt hätten. Bedauerlicherweise müssten die Straßenbelagsarbeiten der Röthe und die Außenputzarbeiten am Rathaus in den nächsten Haushalt eingestellt werden.

Dann wurde nach der Befestigung des Radweges nach Bodelhausen gefragt. Hier erklärte der Ortsvorsteher, dass nach einem Treffen mit den Verantwortlichen aus Bodelshausen Mitte des Jahres weitere Entscheidungen wohl für das Jahr 2016 getroffen würden.

Einen breiten Raum in der Diskussion nahm der Bebauungs-/Erschließungsplan des Baugebietes "Spielweg" ein. Die drei vorliegenden Alternativen überzeugen die Ortschaftsräte allesamt wenig. Mit großer Mehrheit beschlossen sie daher, das Thema bis nach einem Beratungstermin mit dem Planungsbüro Grossmann am 17. März zu vertagen.

Das Gremium hatte bereits im Vorfeld grundsätzlich entschieden, dass Baumgräber bereit gestellt werden sollen. Es wurde der Beschluss gefasst, diese im Bereich der Wasserstelle anzulegen. Als störend wurde eine alte Schwarzkiefer in diesem Areal empfunden. Konstanzer nannte diese "fast ein Wahrzeichen des Friedhofes". Um eine weitere Gestaltung des Friedhofes nicht zu behindern und eine Gefährdung der angrenzenden Mauer zu vermeiden, lautete der Beschluss jedoch: Der Baum wird gefällt.

Im Tagesordnungspunkt vier informierte Günther Konstanzer, dass im Naturschutzgebiet "Halde" von nun an Rinder und Ziegen die Fläche beweiden werden. Auf diese weise wird die frühere maschinelle Bearbeitung nun durch natürliche Landschaftspflege ersetzt.