Sickingen "Sickingen hat eine gute Zukunft"

SWP 21.05.2014
"Sickingen hat eine gute Zukunft", davon gab sich Ortsvorsteher Gerhard Henzler bei der Vorstellung der Ortschaftsratskandidaten überzeugt.

"So lange es Menschen gibt, die sich für die Erhaltung, Gestaltung und Entwicklung unseres Dorfes verantwortlich fühlen, so lange hat Sickingen eine gute Zukunft", sagte Ortsvorsteher Gerhard Henzler am Freitag bei der Vorstellung der Kandidaten für die Ortschaftsratswahl am 25. Mai und fuhr fort: "Sickingen hat viele Menschen, die sich auf Vereinsebene und in der Lokalpolitik dafür einsetzen, dass unsere Gemeinde auch in Zukunft attraktiv, wohn- und lebenswert bleibt." Damit erteilte er all jenen Kräften eine Absage, die am bestehenden System rütteln und weiter zentralisieren wollen. "Unsere demokratische Ordnung bietet den engagierten Menschen in den Teilortsgemeinden die Möglichkeit, in einem eigenen Ortschaftsrat ihre Ideen einzubringen. Mit einem festen Sitz und einer Stimme im Hechinger Gemeinderat werden die Bürger der Teilorte zusätzlich motiviert. Eine Abschaffung dieses Systems wäre eine Schwächung der Teilortsgemeinde, ein Abbau der Demokratie, den keiner in den Teilorten will", sagte der Sickinger Ortsvorsteher im Sinne der zehn Kandidaten.

Andrea Bogenschütz, Andreas Bogenschütz, Holger Bogenschütz, Wolfgang Dehner, Gebhard Daiker, Gerhard Henzler, Andreas Schalich- Langer, Siegbert Schetter, Heiko Schwabe und Andreas Willemßen stellten sich sodann dem interessierten Publikum vor und erklärten, warum sie Sickingen mitgestalten und auf die wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung Einfluss nehmen wollen. Ihr oberstes Ziel ist es, die Dorfgemeinschaft zu festigen.

Mit zehn Bewerbern hat der Sickinger Wähler die einmalige Chance, den nächsten Ortschaftsrat selbst zusammenzustellen, weil der nämlich nur sieben Mitglieder vorsieht. Obwohl in der Vergangenheit mit Millionenaufwand bereits viel bewegt wurde (zum Beispiel die Erneuerung der Kanalisation, die Sanierung von Straßen- und Gehwegen, eine ansprechende Innendorfgestaltung mit einem neu angelegten Platz, der Kindergartenanbau für unter Dreijährige, dem weiteren Neubaugebiet "Helle", verstärkte Seniorenarbeit. . .) wurden bei der Versammlung noch viele Themen angesprochen, denen sich der neue Ortschaftsrat in Zukunft widmen soll. Als dringlich angeführt wurde die Ausweisung weiteren Baulands vor allem für jüngere Familien, die Sanierung der Wiesen- und der Valentinstraße sowie der Aufkauf und die Weiterverwertung älterer Bausubstanz durch die Gemeinde. Gewünscht werden ferner ein schnelleres und vor allem verlässlicheres Internet, die Verlängerung des Fuß- und Radwegs vom Sportvereinsheim nach Bodelshausen, die Vollendung eines geteerten Wanderwegs vom Sickinger Friedhof bis zum Wasserturm, eine verbesserte Anbindung an den öffentlichen Nachtverkehr am Wochenende, eine zeitgemäße Fortentwicklung des Friedhofwesens, der örtlichen Feuerwehr und der Grundschule sowie die Erneuerung von Spielgeräten auf dem Dorfanger.