Rangendingen "Ein uneitler, wacher Kopf"

Landrat Pauli hatte zur Verpflichtung von Bürgermeister Widmaier ein Vogelhäuschen mitgebracht.
Landrat Pauli hatte zur Verpflichtung von Bürgermeister Widmaier ein Vogelhäuschen mitgebracht. © Foto: Sabine Hegele
Rangendingen / SABINE HEGELE 20.04.2016
"Viele Gemeinden müssen sich noch erheblich entwickeln, bis sie so weit sind wie Rangendingen", findet Landrat Günther-Martin Pauli.

Landrat Günther-Martin Pauli bekannte es am Montag ganz offen: "Ich bin heute Abend das erste Mal in meinem Leben Gast in einer Sitzung des Rangendinger Gemeinderats." Und das Kreisoberhaupt war aus einem guten Grund in die Starzelgemeinde geeilt: Bürgermeister Johann Widmaier wurde in seine dritte Amtszeit verpflichtet (wir berichteten).

Den offiziellen Part hatte Roland Gnant übernommen, nachdem er dem Rathauschef attestiert hatte, dass es mit ihm in der Vergangenheit nie einen Stillstand gegeben habe, mit ihm Projekte nicht im "Hauruck-Verfahren", sondern stets mit Bedacht und Übersicht realisiert würden. Darauf dürfe die Gemeinde auch zukünftig vertrauen.

Günther-Martin Pauli lobte Rangendingen als zukunftsfähige Gemeinde, die im Vergleich mit anderen Kreiskommunen Maßstäbe gesetzt habe - und setze.

Großen Anteil daran habe Bürgermeister Johann Widmaier. Unter seiner Führung würde "solide schwäbisch" gewirtschaftet, und das im guten Einvernehmen nicht nur mit dem Gemeinderat, sondern mit der gesamten Bürgerschaft. "Hier wird nicht egoistisch vor sich hin gewurstelt, hier hat man das große Ganze im Blick." Und mit Rathauschef Widmaier einen "uneitlen, wachen Kopf" an der Spitze.