Hechingen 71 neue Emmas zwischen Neckar und Alb

Ob das eine neue Emma ist? Oder ein Noah? Beides sind die aktuell beliebtesten  Babynamen in der Region Neckar-Alb.
Ob das eine neue Emma ist? Oder ein Noah? Beides sind die aktuell beliebtesten Babynamen in der Region Neckar-Alb. © Foto: dpa
Region / SWP 22.08.2018
Was sind die beliebtesten Babynamen? Wie hoch ist die Lebenserwartung in der Region? Die IHK gibt Antwort.

Statistiken füllen das nachrichtliche Sommerloch, sind aber trotzdem durchaus interessant. Zum Beispiel dann, wenn es um Babynamen und Lebenserwartungen geht. Emma und Noah liegen im Trend: 71 Mädchen und 69 Buben bekamen im vergangenen Jahr in der Region Neckar-Alb diese Vornamen. Emmas haben sogar bundesweit viel Gesellschaft. Zwischen Neckar und Alb waren im vergangenen Jahr weitere Lieblingsnamen Emilia und Mia sowie Ben und Paul. Das geht aus einer Erhebung der Standesämter in der Region hervor. Übrigens: Emma und Ben lagen 2017 bundesweit auf den Spitzenplätzen, dicht gefolgt von Hannah und Jonas. Das ergab eine Studie von Namensforscher Knud Bielefeld.

Wunsch nach Familie

Ein detaillierteres Zahlenwerk zur Geburtenentwicklung legte  das Statistische Landesamt vor: Demnach kamen im Jahr 2016 in der Region Neckar-Alb 6717 Babys zur Welt – ein Rekord. Erstmals stieg die Zahl der Neugeborenen wieder; im Vergleich zum Vorjahr waren es gleich 72 Babys mehr. Den Anstieg bei den Geburten erklären sich Experten mit der Zuwanderung sowie einem größeren Wunsch nach Familie. Dieser wird begünstigt durch das Betreuungsangebot in Neckar-Alb. In der Region liegt die Betreuungsquote der Kinder bis drei Jahre mit 29,8 Prozent über dem landesweiten Durchschnitt von 27,7 Prozent.

Lang lebe die Region

Ein neugeborener Noah, so fährt die IHK Reutlingen fort in ihrer Statistik, hat in der Region Neckar-Alb eine durchschnittliche Lebenserwartung von 79,7 Jahren. Eine neugeborene Emma bringt es demnach sogar auf 84,5 Jahre. Damit liegt die Lebenserwartung Neugeborener nach Angaben des Statistischen Landesamtes um knapp zehn Jahre bei den Frauen und um elf Jahre bei den Männern höher als Anfang der 1970er-Jahre. Im Ranking aller Landkreise Baden-Württembergs liegt Tübingen nach Breisgau-Hochschwarzwald auf Platz 2. Die Tatsache, dass Menschen immer älter werden, hat laut Industrie- und Handelskammer Reutlingen gleich mehrere Gründe. Neben dem Fortschritt der Medizin ist die gesunde Lebensweise ein wichtiger Faktor. 1978 waren beispielsweise noch 43 Prozent der Deutschen Raucher, während es heute weniger als 30 Prozent sind.

Info Mehr Zahlen zum Thema gibt es unter www.ihkrt.de/babynamen.

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