Rangendingen 53 neue Bauplätze im Gebiet "Au"

Die Gemeinde Rangendingen verfügt über nur noch sechs gemeindeeigene Bauplätze. Am Standort "Au", 5,7 Hektar groß, sollen 53 Wohnbauplätze neu ausgewiesen werden.
Die Gemeinde Rangendingen verfügt über nur noch sechs gemeindeeigene Bauplätze. Am Standort "Au", 5,7 Hektar groß, sollen 53 Wohnbauplätze neu ausgewiesen werden. © Foto: Sabine Hegele
Rangendingen / SABINE HEGELE 19.04.2016
Rangendingen steht unter Druck: Der Gemeinde mangelt es an Wohnbauflächen. Für Abhilfe sorgen soll der Bebauungsplan "Au". Dort sollen 53 neue Wohnbauplätze ausgewiesen werden.

Am nordwestlichen Siedlungsrand von Rangendingen ist der Geltungsbereich des Bebauungsplans "Au" angesiedelt. Seine nördliche Begrenzung bildet die Bahnlinie; südwestlich schließen sich hinter der L410 landwirtschaftliche Flächen an. Südlich und östlich setzen sich hinter der Haigerlocher Straße und dem Gebiet "Sendelgraben" Siedlungsbereich und landwirtschaftliche Flächen fort.

Bereits im Jahr 2003 gab es aufgrund einer erhöhten Nachfrage an Bauplätzen einen ersten Aufstellungsbeschluss für den Standort "Au". Wie schon damals ist die Gemeinde auch heute überzeugt, dass das Gebiet durch seine zentrumsnahe Lage dafür optimal geeignet ist.

Inzwischen verfügt Rangendingen über nur noch sechs gemeindeeigene Bauplätze - täglich aber werden weitere bei der Verwaltung nachgefragt. Die Gemeinde steht also unter Druck. Vor diesem Hintergrund stellte das Planungsbüro Gfrörer dem Gemeinderat am Montagabend den Bebauungsplan "Au" vor - und fasste das Gremium den neuerlichen Aufstellungsbeschluss. Auf der 5,7 Hektar großen Entwicklungsfläche ist Platz für 53 Baugrundstrücke in einer Größe zwischen 500 und 800 Quadratmeter. Während der Bereich, an den schon jetzt ein Kfz-Betrieb grenzt, als Mischgebiet ausgewiesen werden soll, ist auf der großen restlichen Fläche an ein allgemeines Wohngebiet gedacht - mit Einzel- und Doppelhäusern in zweigeschossiger Bauweise und einer maximalen Gebäudehöhe von 8,5 Metern.

An einen "aktiven" Lärmschutz ist nicht gedacht, wohl aber - auch der Problematik des hohen Grundwasserspiegels geschuldet - an Aufböschungen und an eine Baugrenze hin zur Hauptstraße von zirka 15 Metern.