Hechingen 3000 Euro Preisgeld für Kampf gegen Müll

Das Hechinger Kinderhaus Fürstin Eugenie gewann den zweiten Preis. Das Bild zeigt Vertreterinnen der Einrichtung und der Kirchengemeinde um Stadtpfarrer Michael Kraus (rechts) bei der Preisverleihung in Freiburg mit Erzbischof Stephan Burger (links).
Das Hechinger Kinderhaus Fürstin Eugenie gewann den zweiten Preis. Das Bild zeigt Vertreterinnen der Einrichtung und der Kirchengemeinde um Stadtpfarrer Michael Kraus (rechts) bei der Preisverleihung in Freiburg mit Erzbischof Stephan Burger (links). © Foto: privat
Hechingen / swp 18.01.2019
Das Kinderhaus Fürstin Eugenie in Hechingen hat beim Umweltpreis 2018 der Erzdiözese Freiburg den zweiten Platz belegt.

Das Kinderhaus Fürstin Eugenie in Hechingen hat beim Umweltpreis 2018 der Erzdiözese Freiburg den zweiten Platz belegt. Erzbischof Stephan Burger zeichnete die Preisträger am Freitag in Freiburg aus.

Das Preisgeld in Höhe von 3000 Euro gewann das Kinderhaus mit seiner Umweltwoche mit den Themenschwerpunkten Müll und Mülltrennung. Die Umweltwoche, die von 67 Kindern sowie deren Familien gestaltet wurde, sollte vor allem aufzeigen, wie viel Müll täglich produziert wird (die HZ berichtete).

Die Kinder sammelten an zwei Tagen Vespermüll ein, und es wurde auch ein müllfreier Tag angekündigt, an dem im Kinderhaus kein einziger Mülleimer zur Verfügung stand. Das Kinderhaus ging mit seiner Aktion bewusst an die Öffentlichkeit und verschenkte zum Beispiel selbstgestaltete wiederverwendbare Einkaufstaschen beim Wochenmarkt in der Hechinger Innenstadt an Passanten.

Bei der Verleihung des Umweltpreises präzisierte Erzbischof Stephan Burger seine Vision einer Klimaneutralen Erzdiözese Freiburg bis zum Jahr 2030: „Die Klimaneutrale Erzdiözese schon für 2030 anzustreben ist eine freie, bewusste und souveräne Entscheidung. Sie könnte zu einer Aufbruchstimmung führen für eine zukunftsfähige Kirche und einen Beitrag leisten für eine intakte Natur und Kultur.“

Es bedürfe dabei des Einsatzes aller, um dieses Ziel zu erreichen, erklärte der Erzbischof: „Wir alle, berufliche und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, jede und jeder in seiner Verantwortung, jede und jeder an seinem Ort in Kirchengemeinde, in Verbänden und Einrichtungen sind gefragt, jede und jeder kann sich fit machen, jede und jeder darf und soll sich beherzt einbringen.“ Ein Zusammenspiel von Pastoral, Bildung und Verwaltung sei nötig und erwünscht und bringe die Diözese zum Ziel, betonte Stephan Burger.

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