Rangendingen 100 Gäste bei Nikolausfeier im Gallus-Haus

Rangendingen / Melanie Steitz 06.12.2018
Nikolaus und dessen Gehilfe Knecht Ruprecht besuchten die Feier im St. Gallus-Haus. Für jeden gab es ein Handtuch.

Auch bei Senioren sorgt ein Besuch des Nikolauses und dessen Gefährten Knecht Ruprecht für Freude. Das zeigte sich beim gestrigen Besuch, denn das katholische Altenwerk St. Gallus Rangendingen lud ins gleichnamige Gemeindehaus in Rangendingen zur Nikolausfeier ein.

Die Resonanz war enorm. Mehr als 100 Gäste saßen an den adventlich dekorierten Tischreihen. Die Frauen des Altenwerks hatten im Vorfeld ein Holz aus dem Garten zersägt und die entstandenen Platten mit Tannenzweigen, roten und goldenen Kugeln sowie Zapfen verziert. Diese lagen dann auf Tellern und zwischen Flaschen an den langen Tafeln.

Am Mittwochnachmittag selbst waren sieben Helferinnen im Einsatz. Sie schenkten den Besuchern Tee und Kaffee ein und führten durch das Programm. Bevor Nikolaus (Thomas Beck) und Knecht Ruprecht (Michael Wild) allerdings eintrafen, gab es genügend Zeit für Gespräche und den Genuss selbstgebackener Lebkuchen, Nussecken, Zopf, Rotweinschnitten und zubereitetem Apfelbrot sowie Brezeln.

In der Herrenrunde an einem Tischende nahmen Bürgermeister Johann Widmaier und Pater Arthur Scheiber von der katholischen Seelsorgeeinheit Bisingen-Grosselfingen-Rangendingen Platz. Der Bürgermeister richtete ein paar Worte an die Gruppe um Altenwerk-Leiterin Rosi Länge sowie das Publikum. „Danke dem Team für die wichtige Arbeit und für die gute Zusammenarbeit“, sagte Johann Widmaier. Er wünschte allen ein friedliches, gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.

Zugänglich zweigten sich anschließend Nikolaus und Knecht Ruprecht. Sie verteilten hübsche Handtücher in unterschiedlichen Farben im Publikum. Diese wurden vom Altenwerk gestiftet. Das gesamte Jahr über hatten die Damen zehn Veranstaltungen dieser Art organisiert. Aus deren Erlösen konnten die Geschenke daher ermöglicht werden.

Der Nachmittag war mit diesem Besuch aber noch lange nicht zu Ende. Es wurden noch Gedichte vorgetragen und alte besinnliche Lieder („Gegrüßet seist du, Maria“) gemeinsam gesungen. Sabine Reinecke begleitete dann noch auf der Gitarre bei der Adventsbesinnung. Währenddessen wurden nach und nach alle vier Kerzen am Kranz vorn bei der Bühne entzündet.

Es gab auch eine Vorschau auf das kommende Jahr. Vorgesehen sind die Rückschau (16. Januar), eine Fasnet-Veranstaltung (27. Februar), der Fastengottesdienst (27. März), ein Seniorennachtmittag (15. Mai), ein Ausflug (26. Juni), die Dekanatswallfahrt (4. September), das AW-Herbstfest (16. Oktober), ein Seniorennachmittag (13. November) sowie die Adventsfeier (11. Dezember).

Charakteristikum eines Rangendingers

Was typisch für einen Rangendinger ist, wird Bürgermeister Johann Widmaier immer wieder gefragt. Bei der Nikolausfeier des Altenwerks erläuterte er kurz die wichtigsten Merkmale. Demnach mag der typische Rangendinger seine Heimat, sein Elternhaus, natürlich die Familie sowie auch die Advents- und Weihnachtszeit. Vor allem aber gilt: „Und wir mögen das Singen.“

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