Nach dem Frühschoppen und dem Mittagstisch mit Schlachtplatte und anderen Kirbespezialitäten wurde den vielen Besuchern am Sonntag im Vereinsheim ein buntes und vielfältiges Gesangprogramm mit drei Gastchören serviert. Zu Gast waren der Gemischte Chor Altensteig-Walddorf und die Männergesangvereine Owingen und Empfingen.

Einen herzlichen Gruß entbot den Besuchern MGV-Vorstandsmitglied Günter Stehle und Sänger Ralf Möllhoff führte gekonnt durchs Programm, bei dem die drei Gastchöre ihre Variations- und Wandlungsfähigkeit in zwei Auftrittsblöcken unter Beweis stellten.

Als Gastgeber sangen die gut geschulten Männerstimmen des MGV "Eintracht" unter Simon Pfeffer ein Loblied auf den Gesang mit "Lass die Lieder hell erklingen". Anschließend wurde die "Goldene Sonne" des Herbstes besungen. Dann wurde es Englisch mit "Riport a me". Als Zugabe kam "Mela moja" bestens bei den Zuhörern an.

Vor zwei Jahren hatten die Trillfinger Sänger den Gemischten Chor aus Altensteig-Walddorf kennen gelernt, die spontan mit ihrem Dirigenten Christian Platschko die Zusage für einen Auftritt beim Kirbefest gaben. Dieser Chor hatte sich mit "Zauber der Musik" und "Ich wollte nie erwachsen sein" von Peter Maffay vor allem moderneren Liedern verschrieben. Dazu gehörten auch Songs wie das beliebte "Liebeskummer lohnt sich nicht", "Blue Bayou" und "Butterfly".

Mehr klassisches Liedgut hatte der benachbarte Männergesangverein Owingen mitgebracht. Da Chorleiterin Gisela Schmid erkrankt war, sangen die Männerstimmen unter der Leitung von Franz-Xaver Dieringer "Lebe, liebe, lache", die "Wunder dieser Welt", den "Bajazzo" und "Bacchus", ein Trinklied von Franz Schubert. Alle Vorträge der Owinger wurden mit großem Beifall aufgenommen.

Diesen durfte auch der Gesangverein Empfingen, zugleich Patenverein der Trillfinger, unter der Leitung von Uwe Wagner entgegennehmen. Feinfühlig und geschlossen trugen die Sänger die Volksweisen "Marina" und ein dalmatisches Fischerlied vor, ebenfalls "Des Jägers Abschied" und "Mit 66 Jahren" von Udo Jürgens. Den Abschluss bildete das beschwingte "Chianti-Lied" von Gerhard Winkler.