Eine Verpuffung mit eingeschlossenen Personen in einem Fabrikgebäude in der Stettener Salinenstraße war die Übungsidee, die sich Einsatzleiter Matthias Edele für die Übung des Lösch­zuges Süd ausgedacht hatte. Zu der Verpuffung und einem kleinen Brand soll es bei Reinigungsarbeiten gekommen sein. Der Gebäudebesitzer soll den Alarm ausgelöst haben.

Der Löschzug Süd mit den Abteilungen Stetten, Owingen und Gruol rückte aus. Stetten war  innerhalb von drei Minuten zur Stelle, Gruol und Owingen nur wenige Minuten später. Die Drehleiter aus Haigerloch war neun Minuten nach Alarmierung in Stellung.

Stettens Gruppenführer Jens Edele schickte zwei Atemschutztrupps ins Gebäude. Weil sich eine der beiden eingeschlossenen Person an einem Fenster bemerkbar machte, konnte sie über eine Steckleiter gerettet werden. Die Feuerwehr Gruol unter Gruppenführer von Kevin Göttler beorderte zwei weitere Atemschutzträger ins Gebäude. Inzwischen war auch die zweite Person gerettet, aber einer der Atmeschutzträger war gestolpert und musste ebenfalls aus dem Gebäude geholt werden. Weitere Atemschutzträger aus Gruoler und Owingen wurden von  Abteilungskommandant Rainer Volm als Sicherungstrupp abgestellt.

Zur ersten Brandbekämpfung dienten die 1000 Liter Wasser aus dem Stettener Fahrzeug und Wasser aus der Eyach. Insgesamt wurden 160 Meter Schläuche verlegt.

Die reibungslos verlaufene Übung mit 30 Wehrleuten und fünf Fahrzeugen verfolgten trotz strömenden Regens einige Zuschauer, unter ihnen auch Ortsvorsteher Konrad Wiget. Einsatzleiter Edele und stellvertretende Abteilungskommandant Matthias Klingel zeigten sich mit dem Ablauf der Löschzugübung sehr zufrieden.