Frühjahrskonzert Musikverein Weildorf präsentiert sich bei Frühjahrskonzert

Kraftvoll, frisch und dynamisch spielte das Oberstufenorchester des MV Weildorf unter Dirigent Oliver Martini bei seinem Frühjahrskonzert in der Witthauhalle auf.
Kraftvoll, frisch und dynamisch spielte das Oberstufenorchester des MV Weildorf unter Dirigent Oliver Martini bei seinem Frühjahrskonzert in der Witthauhalle auf. © Foto: Wilfried Selinka
Weildorf / Wilfried Selinka 04.04.2017

Die Haigerlocher Witthauhalle war am Sonntagabend beim  Frühjahrskonzert des Musikvereins Weildorf gut mit Besuchern gefüllt, darunter auch Bürgermeister Heinrich Götz, Weildorfs Ortsvorsteher Markus Gauss und Diana Dehner als Vertreterin des Blasmusik-Kreisverbandes. Der  neue Vorsitzende des MV Weildorf, Andreas Trefz, begrüßte die Gäste.

Das Frühjahrskonzert eröffnete die Jugendkapelle Bittelbronn-Gruol-Weildorf-Stetten-Wiesenstetten unter ihrem neuen Leiter Manuel Steidel. Die Moderation besorgten Kathi Pfister, Jasmin Friedrich und Emelie Strobel. Mit Stücken wie „Black Forest Fantasy“, der „Easy Pop Suite“ mit Pop-, Ragtime- und Disco-Rhythmen oder dem kernigen „Westward Ho!“ begeisterte die junge Musikkapelle das Publikum. Als Zugabe erklang „Rolling on the Deep“. Querflötistin Emelie Strobel erhielt für ihre erfolgreich abgelegte D1-Prüfung von Jugendleiterin Carolin Buchholz das Leistungsabzeichen in Bronze überreicht.

Das knapp 50-köpfige Weildorfer Blasorchester setzte in ihrem Konzertteil, moderiert von Kathrin Fischer, wieder besondere Akzente in sinfonischer wie traditioneller Blasmusik Unter Dirigent Oliver Martini, seit zwölf Jahren beim MV Weildorf, zeigte sich das Oberstufenorchester bestens vorbereitet und in ausgezeichneter Spiellaune.

Mit dem beschwingten „Springtime in Berlin“ von Kees Vlak ging es los. Vom fulminanten Beginn über den eher ruhig-volkstümlichen Mittelteil bis zum prächtigen Finale am Brandenburger Tor meisterten die Musikerinnen und  Musiker das Eröffnungstück mit Bravour.

Es folgten Melodien aus „Star Trek“. Das schwierige Stück mit seinen vielen Wechseln in Tempo und Rhythmus geriet den Weildorfern zu einem kraftvollen Klangbild. Das Stück „Pinocchio“ wurde anschließend so präzise zu Gehör gebracht, dass man die hölzerne Puppe förmlich durch alle Register hüpfen und tänzeln sah.

Der zweite Konzertteil begann mit dem Medley „Let me entertain you“ mit den vier größten Hits des Sängers und Entertainers Robbie Williams. Man merkte dem Dirigenten und dem Orchester an, wie viel Freude sie an diesem modernen Arrangement hatten. Es folgte der ergreifenden Titel „Gabriellas Sång“ aus dem schwedischen Kinofilm „Wie im Himmel“, den die Weildorfer sehr gefühlvoll interpretierten. Bei „Romanze aus dem Hornkonzert Nr. 3“ von Mozart trat Solistin Isabell Riede ins Rampenlicht. Der  Klang des Horns wurde nur von den Blasinstrumenten begleitet. Die Schlagwerke schwiegen.

Zusammen mit Andreas Bausinger legte Isabell Riede bei der Polka „Böhmische Liebe“ gekonnt ein Gesangsolo nach. Und mit dem Konzertmarsch „Arsenal“ sowie den Zugaben „Südböhmische Polka“ und „Kein schöner Land“ endete das effektvolle Konzert.