Haigerloch Viel Applaus für Musical Mash-Up

Eine tolle Vorstellung gaben neun Sängerinnen aus Klassenstufe 7, unterstützt von Musiker der Bläserklassen und unter der Leitung von Chorleiter Oliver Simmendinger, beim ersten Musical Mash-Up an der Eyachtalschule.
Eine tolle Vorstellung gaben neun Sängerinnen aus Klassenstufe 7, unterstützt von Musiker der Bläserklassen und unter der Leitung von Chorleiter Oliver Simmendinger, beim ersten Musical Mash-Up an der Eyachtalschule. © Foto: Max Bäurle
Haigerloch / Max Bäurle 30.06.2018
Ein engagiertes Chorprojekt an der Eyachtalschule mündete jetzt in einem fulminanten Musical Mash-Up.

„Super“, rief Michael  Ashcroft, als er am Donnerstagabend die tollen Leistungen der neun Sängerinnen aus Klassenstufe 7 beim ersten Musical Mash-Up der Eyachtalschule Haigerloch in der Aula bejubelte und beklatschte.

Wie der Vorsitzende des Chorverbandes Zollernalb zeigten sich auch die übrigen Zuhörer begeistert von den Liedern aus diversen bekannten Musicals. Begleitet wurden die Akteurinnen von Oliver Simmendinger am Klavier, einer Auswahl von Musikerinnen und Musikern der Bläserklassen der Eyachtalschule inklusive Cajon, sowie Lukas Huber (E-Bass) vom Gymnasium.

Bei dem Chor unter der Leitung Simmendingers handelt es sich um ein Projekt, das in der Schule als Alternative zum normalen Musikunterricht angeboten wird.

Das Konzert startete mit „Knoblauch“, einer lustigen deutschen Version eines Titels aus „Tanz der Vampire“, wobei die witzigen Zeilen mit den „Grabsteinen“ am Bühnenrand und den von der Decke herabhängenden Spinnenweben konterkarierten.

Dezent und mit Molltönen ging man bei „Ewigkeit“, ebenfalls aus „Tanz der Vampire“, vor, wobei bei dem mystisch angehauchten Titel die Bläser und das Klavier auch teils treibend daherkamen.

Nachdem die Akteurinnen ausgiebig mit Vampiren getanzt hatten, widmeten sie sich dem rührenden „Memory“, dem bekanntesten Lied aus dem Musical „Cats“. Hier waren einige der Sängerinnen mit „Katzenohren“ ausgestattet.

„Märchen schreibt die Zeit“ gaben die Akteure dann bekannt, als „Die Schöne und das Biest“ der Veranstaltung ihren Besuch abstatteten. Bei dieser Hauptmelodie des berühmten Musicals gab es sogar noch höhere Töne als bei „Cats“ auf die Ohren. Für „I Will Follow Him“ aus „Sister Act“ warfen sich die Sängerinnen sogar in schwarze Roben und zeigten, dass sie auch die tieferen Töne beherrschen.

Danach hatten die Zuhörer Glück, dass sie beim Zungenbrecher „Superkalifragilestikexpialigetisch“ aus „Mary Poppins“ nicht mitsingen mussten, der Chor hingegen meisterte nicht nur den Text, sondern auch die Töne. Und anschließend bestachen die gefühlvollen Elemente und druckvollen Passagen in „One Moment In Time“ aus dem Musical „Bodyguard“ so, dass selbst Whitney Houston vermutlich stolz auf die Sängerinnen und Instrumentalisten gewesen wäre.

Da sparte das Publikum nicht mit tosendem, lange anhaltenden Beifall und „Zugabe“-Rufen,  die gerne gewährt wurden.

Chorleiter Oliver Simmendinger betonte, dass die Sängerinnen ganz ohne Noten ausgekommen waren, und Michael Ashcroft drückte seine Freude darüber aus, dass die Schule es ermöglicht, einen solchen Chor singen zu lassen.

Rektor Bernd Heiner fand nach dem Auftritt ebenfalls nur lobende Worte für Simmendinger und die Sängerinnen.

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