Der Trillfinger Kirchenchor unter der Leitung von Karl Müller ist eine wichtige Stütze der Liturgie. Das zeigte sich wieder rund um das Osterfest, bei dem der Chor etliche Feierstunden bereichert hat.

In der Karfreitagsliturgie, die das Leiden und das Opfer Jesu Christi in den Mittelpunkt stellt, sang der Chor eine Auswahl passender Lieder wie zum Beispiel „Herr, stärke mich dein Leiden zu bedenken“ und „Korn, das in die Erde“. Auch das „Golgatha“ aus dem 2010 aufgeführten Oratorium „Israel Schalom“ fand seinen passenden Platz.

Die Ostermontagsmesse stand unter dem Zeichen der Freude über Jesu Auferstehung und deren Bedeutung für das Leben nach dem Tod. Die „Missa brevis No.7 in C“ von Charles Gounod bildete zusammen mit anderen Stücken, wie zum Beispiel „Ich danke meinem Gott“ oder „Das Leben ist Sieger“, den würdigen, feierlichen Rahmen für dieses kirchliche Hochfest.

Auch am Weißen Sonntag, der in Trillfingen der Tag der Erstkommunion für neun Kinder aus Trillfingen und Bad Imnau war, gestaltete der Kirchenchor den Gottesdienst mit großer Freude und Hingabe mit. Eine Reihe Segenslieder unterstrich die Bedeutung der Kommunion, also des gemeinsamen Mahles mit Jesus Christus, für die Gläubigen. „Gott, wenn du uns segnest“ oder „Der Herr segne dich“, aber auch „Wenn wir das Leben teilen“ und das Morgenlied „Morgenlicht leuchtet“ zu Beginn bekräftigten die Botschaft des Tages.

Am Ende der Feier wies Chorvorstand Matthias Beck noch darauf hin, dass die Chorsänger ihre Aufgabe mit Freude erfüllen und zugleich auch als Gottesdienst verstünden, sie aber auch den Wunsch hätten, neue Sänger hinzu zu gewinnen. Jeder, der Freude an der Musik und am Singen habe, solle sich trauen, einmal in eine Probe „hineinzuschnuppern“. Wer dazu Lust hat, dürfe jederzeit dienstags um 20 Uhr ins Wendelinsheim in Trillfingen kommen oder im Vorfeld Chorsänger ansprechen. Kontakt sei auch über das Pfarrbüro möglich.