Die Teilnahme hat sich gelohnt, denn Schulleiter Helmut Opferkuch konnte den beiden nun die erfreuliche Mitteilung machen, dass Lea Rodon aus Haigerloch den zweiten und Rahel Schumacher den dritten Platz in diesem Bundeswettbewerb belegt haben.

Dieser Erfolg wurde nun mit einer überreichten Urkunde belegt, in der den beiden Haigerlocher Schülerinnen bestätigt wird, dass sie an diesem Bundeswettbewerb Fremdsprachen im Fach Englisch in der Mittelstufe teilgenommen und dabei anspruchsvolle Aufgaben bearbeitet haben, die über das in der Schule geforderte Maß hinausgehen.

Beide Gymnasiastinnen sind nun für 11. Juli nach Leonberg zur Preisverleihung eingeladen. Lea Rodon ist zudem berechtigt, ohne weitere Qualifikation in der zweiten Runde im Oberstufenwettbewerb teilzunehmen. Schulleiter Helmut Opferkuch lobte die beiden Schülerinnen ob ihres außerschulischen Engagements.

An diesem Bundeswettbewerb nehmen jedes Jahr viele tausend fremdsprachlich begabte und interessierte junge Menschen teil. Der Mittelstufenwettbewerb wird in einer und zwei Fremdsprachen für Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 angeboten. Die beiden Haigerlocherinnen wurden durch ihren Englischlehrer auf den Wettbewerb aufmerksam gemacht.

Die Aufgaben bestanden aus einem Vorlesetext und einer Präsentationsaufgabe, die auf einem in Hausarbeit besprochenen Tonträger eingereicht werden mussten sowie einem Klausurteil, der im Gymansium in Balingen absolviert werden musste. Dabei galt es, auf der Basis vorgegebener Bilder oder anderer Materialien eine Geschichte zu schreiben, wie man selbst das südlichste Afrika erlebt.

Weiter waren von den teilnehmenden Schülern Kenntnisse über die unterschiedlichsten Bereiche der Landeskunde von Südafrika unter Beweis zu stellen. Naturgemäß musste auch die Apartheid, die geschichtliche Periode der staatlich festgelegten und organisierten so genannten Rassentrennung in Südafrika, auf Englisch behandelt werden.