Stetten Stettener Mostbesen von Besuchern fast überrollt

Der „Stettener Mostbesen“ des Fischereivereins wurde zu einem vollen Erfolg. Unser Foto zeigt das „Egelsee-Duo“ mit Anneliese Grimm und Alfriede Rapp, den Vorsitzenden Hans-Jürgen Weckerle und den „Singenden Schäfer“ Berthold Schwarz.
Der „Stettener Mostbesen“ des Fischereivereins wurde zu einem vollen Erfolg. Unser Foto zeigt das „Egelsee-Duo“ mit Anneliese Grimm und Alfriede Rapp, den Vorsitzenden Hans-Jürgen Weckerle und den „Singenden Schäfer“ Berthold Schwarz. © Foto: Wilfried Selinka
Stetten / Wilfried Selinka 08.11.2018
Es war eine Premiere nach Maß: Im Stettener Fischerhaus und im angebauten Festzelt blieb kein Platz mehr frei.

Der Fischereiverein Stetten um seinen Vorsitzenden Hans-Jürgen Weckerle hatte zum ersten „Mostbesen“ ins Fischerhaus mit angebautem Festzelt geladen. Das Fest übertraf vom Besuch her alle Erwartungen. Die Gäste kamen in Strömen nicht nur aus Stetten, sondern aus der ganzen Stadt, selbst aus Bisingen und Umgebung. „Wir sind platt über den großen Zuspruch. Uns geht überall das vorbereitete Essen aus“ stellte Weckerle fest. „Mit einem solchen Ansturm hatten wir nicht gerechnet“. 200 Gäste dürften es am Samstagabend gewesen sein, die das Festzelt und das Fischerheim füllten.

Der zum Auftakt des Mostbesens angebotene Zwiebelkuchen nach Oma‘s Rezept fand reißenden Absatz und auch die zum Dämmerschoppen servierten Kutteln, Schälripple und Riesenbratwürste trafen auf viele Interessenten. Am Ende waren nur noch Saiten mit Brot im Angebot. Neben den üblichen Getränken  fanden der selbstgemachte Most und die Mostbowle ihre Liebhaber. Die Stettener Fischer boten bis 24 Uhr für einen Euro pro Person einen Heimfahrservice an.

Am Abend sorgten Anneliese Grimm und Alfriede Rapp als das „Egelsee-Duo“ aus Dürbheim bei Spaichingen mit ihren Volksliedern in Reinkultur zu Gitarrenbegleitung für Gemütlichkeit. Da wurde „Die Mühle im Schwarzwälder Tal“ oder der „Heuberger Wind“ genauso besungen wie alpenländisches Liedgut mit „Heimat ist, da wo die Berge sind“ oder das „Kufsteinlied“ samt verschiedenen Jodlern. Leider war für leisere  Passagen der Lärmpegel im Festzelt zu hoch. Auch die Unterstützung durch den „Singenden Schäfer“ Berthold Schwarz am Akkordeon half da wenig, so dass die musikalische Bereicherung nach etwas über einer Stunde zum Bedauern des Veranstalters eingestellt werden musste.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel