Der SV Gruol wird nun von einem Triumvirat geführt. Bei der Generalversammlung wählten die Mitglieder Matthias Illi, Christian Krampulz und Björn Siebert zu gleichberechtigten ersten Vorsitzenden. Illi ist für den Bereich Wirtschaft zuständig, Krampulz für Sport und Siebert für Organisation.
Im vergangenen Jahr war Vereinschef Jochen Gihr nicht mehr zur Wahl angetreten, bis zur Versammlung am Freitag hatte sein Vize Björn Siebert die Geschicke des Vereins gelenkt. Weitere Änderungen gab es bei den Wahlen keine.
Höhepunkt des vergangenen Jahres war laut Siebert die Gründung einer Spielgemeinschaft mit dem SV Erlaheim. Nach der Sommerpause, also zur Saison 2021/2022, werde man als „SGM Gruol/Erlaheim“ an den Start gehen.
Schriftführer Tobias Rupp berichtete über ein Jahr mit wenig großen Ereignissen. Lediglich das Jugendturnier in der Witthauhalle in Haigerloch mit dem SV Gruol als Gastgeber gelte es hervorzuheben. Auch sei im Sommer eine kleine Hockete vor dem Sportheim erlaubt gewesen. Vor Beginn der Runde habe ein Arbeitseinsatz angestanden, nach einiger Zeit sei die Runde aber– wegen Corona – abgebrochen und alle Aktivitäten eingestellt worden.
Matthias Illi blickte auf die Teilnahme am Hallencup 2020 in Empfingen mit dem Aus in der Vorrunde zurück, beim Halleneyachpokal in Haigerloch sei man dafür auf dem zweiten Platz gelandet. Beim Abbruch der Saison, bilanzierte er, sei die Erste Mannschaft nicht gut dagestanden – 10. Platz in der Bezirksliga.
Im Sommer 2020 erfolgte dann der Trainerwechsel von Werner Hagenlocher auf Denis Gonszcz. „Eine Super-Lösung“ befand Illi.
Aufgrund von Abgängen und Verletzungen sei man mit einem schmalen Kader in die Runde 2020/2021 gestartet, Hagenlocher habe zwar Spieler aus der zweiten Mannschaft herangeführt – dennoch sei es von Beginn an „gegen den Abstieg“ gegangen, man habe vor dem zweiten Runden-Abbruch im Herbst mit acht Punkten aus neun Spielen dagestanden.
Ein Jahr vor der Ersten habe bereits die Zweite Mannschaft den Trainer gewechselt, Matthias Illi sei auf Edgar Klingler gefolgt. Man habe eine tolle Saison in der Kreisliga B gespielt. Vor dem Abbruch im Frühjahr 2020 konnte man 19 Punkte aus elf Spielen vorweisen.
Zu Beginn der Saison habe man mit Personalproblemen zu kämpfen gehabt – und teils AH-Spieler eingebaut. Vor dem erneuten Abbruch stand man als Neunter von elf Teams da.
Christian Krampulz, der anstelle von Denny Schmid den Jugendleiterbericht vorlas, berichtete über die Aktivitäten der Jugend. Die A-, B- und C-Jugendlichen seien in der Bezirksspitze „gut dabei“, die C-Jugend habe 2020 den Bezirkspokal geholt. Zudem habe die A-Jugend für die kommende Saison mit Thomas Beck einen neuen Trainer. Den Kassenbericht von Florian Schön trug Sven Schiebel vor. Die Bilanz schloss mit einem kleinen Plus. Kassenprüferin Andrea Flaiz lobte Schöns Arbeit. Und so führte Ortsvorsteher Reiner Schullian führte die einstimmige Entlastung herbei. Somit eine erfolgreiche Versammlung.