Owingen / Wilfried Selinka Der 6. Schlepperflohmarkt brachte am Samstag 50 Aussteller und Hunderte von Besuchern nach Owingen.

Nach kalten und regnerischen Tagen war dem 6. Schlepperflohmarkt in Owingen rund um das Rathaus und der alten Kirche am Samstag erneut sonniges Frühlingswetter beschieden. Dies waren die besten Voraussetzungen für alle, die sich für alte Traktoren, Landmaschinen und Zubehör interessieren. Sie konnten in Owingen nach Herzenslust stöbern, kaufen und mit Gleichgesinnten fachsimpeln.

Die über 20 Owinger Schlepperfreunde sorgten mit ihren Familien für einen reibungslosen Anlauf und die Bewirtung der  Besucher.  Das Team der Owinger Bücherei bewirtete zusätzlich im Zunfthaus des Narrenvereins mit Kaffee und Kuchen.

Die Marktbesucher  kamen wieder aus dem ganzen süddeutschen Raum nach Owingen. Auch Händler kamen teilweise von weit her, einer aus Heilbronn, ein anderer aus  Freiburg. Auf dem Dorfplatz und bei der Jakobus-Kirche standen knapp 15 Schlepper aus den 60er- und 70er-Jahren, unter anderem der Marken Eichler, Kramer,  Fendt, Wahl oder Hürlimann zum Verkauf bereit. Angeboten wurden auch verschiedene Geräte wie Balkenmäher, sowie wie auch Kleingeräte, Kleinteile, Reifen oder auch Mopeds und Roller.

Die Schlepperfreunde Owingen zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der sechsten  Veranstaltung dieser Art. „Schon kurz nach der Eröffnung war der erste Schlepper verkauft“, berichtete Mitorganisator  Hans-Jürgen Stifel. Das sei für einen „Flohmarkt“ eher ungewöhnlich. Stifel freute sich auch über den Besuch  zahlreicher Freunde aus der Schlepper-Szene, die ebenfalls regelmäßig zu Schleppertreffen einladen (Infos sind immer am Owinger Zunfthaus ausgehängt).

Der TÜV Süd war wieder mit einem Infostand vor Ort und nahm  Hauptuntersuchungen vor. Einige  Hobbylandwirte nutzten die Gelegenheit, ihren Traktor oder Anhänger überprüfen zu lassen.