Trillfingen Schützenkönig schießt den Vogel ab

Siegerehrung beim Schützenverein Trillfingen (v. l.): Norbert Kessler mit Zepter und Ehrenscheibe, Christel Seifer mit dem rechten Flügel, der neue und alte Schützenkönig Waldemar Schneider, Oberschützenmeister Andreas Seifer mit dem linken Flügel, Marga Schneider mit dem Reichsapfel und Joachim Julke mit der Krone.
Siegerehrung beim Schützenverein Trillfingen (v. l.): Norbert Kessler mit Zepter und Ehrenscheibe, Christel Seifer mit dem rechten Flügel, der neue und alte Schützenkönig Waldemar Schneider, Oberschützenmeister Andreas Seifer mit dem linken Flügel, Marga Schneider mit dem Reichsapfel und Joachim Julke mit der Krone. © Foto: Carola Lenski
Trillfingen / Carola Lenski 01.08.2018
Waldemar Schneider gewann zum zweiten Mal in Folge das traditionsreiche Adlerschießen in Trillfingen.

Beim Adlerschießen auf der Schießanlage des Schützenhauses Trillfingen lieferten sich am Samstag 19 Schützinnen und Schützen einen spannenden, aber fairen Konkurrenzkampf.

Der Holzvogel zeigte sich zäh. Mit dem 591. Schuss schoss Waldemar Schneider den Vogel beziehungsweise dessen Rumpf ab und wurde somit Schützenkönig. Diese Königswürde holte er sich nun schon zum zweiten Mal in Folge.

Die Insignien waren relativ rasch gesichert. Joachim Julke schoss mit dem 35. Schuss dem Adler die Krone ab. Mit dem 74. Schuss holte sich Norbert Kessler das Zepter und Marga Schneider mit dem 105. Schuss den Reichsapfel. Mit dem 180. Schuss von Andreas Seifer fiel die linke Schwinge. Hartnäckiger zeigte sich der rechte Flügel, den Christel Seifer mit dem 353. Schuss abschoss. Fred Heck schoss den Schnabel des hölzernen Greifvogels ab.

Die besten fünf Teilnehmer schossen auch auf die Ehrenscheibe. Treffsicher holte sich Norbert Kessler den ersten Platz, gefolgt von Waldemar Schneider auf Platz zwei, Andreas Seifer auf dem dritten und Fred Heck auf dem vierten Platz. Lothar Stehle belegte Platz fünf.

Geschossen wurde jeweils stehend und nicht aufgelegt, beim Adlerschießen auf 25 Meter und beim Schießen auf die Ehrenscheibe auf 50 Meter Entfernung.

Oberschützenmeister Andreas Seifer freute sich über das schöne Sommerwetter, die knapp 20 Teilnehmer am Wettbewerb und vor allem auch darüber, dass die Stammmitglieder des Vereins so zahlreich beim Schießwettkampf erschienen. Einziger Wermutstropfen: es gab keine Wettbewerbsteilnehmer aus der Jugend. Ein Dank des Schützenmeisters ging an die Kuchenspenderinnen und das Bewirtungsteam sowie auch an Schießleiter Andreas Fessmann, der die Veranstaltung komplett organisiert und die Ehrenscheibe gefertigt hatte, und Gerhard Kessler, der den Adler gezimmert hatte.

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