Vororttermin Owingen favorisiert Rasengräber mit Baum

Der Owinger Ortschaftsrat beriet zusammen mit Verwaltungsleiterin Andrea Hoffmann (3. v. l.) die künftige Friedhofsplanung.
Der Owinger Ortschaftsrat beriet zusammen mit Verwaltungsleiterin Andrea Hoffmann (3. v. l.) die künftige Friedhofsplanung. © Foto: Wilfried Selinka
Owingen / Wilfried Selinka 18.10.2017

Der Ortschaftsrat Owingen ist für neue Bestattungsformen offen und will auf dem Friedhof bei der Weiler Kirche ein kreisfömiges Bestattungsfeld um einen Baum anlegen. Auf Urnen­stelen wie in Haigerloch und Stetten soll verzichtet werden. So war die Tendenz bei einem Vororttermin mit der Verwaltungsangestellten Andrea Hoffmann. Vorgesehen wäre, das neue Rasengrabfeld für zunächst 16 Urnen nordöstlich der Aussegnungshalle anzulegen. In dessen Mitte würde ein Baum gepflanzt werden. Die Namen und Daten der Verstorbenen würden in bodenebene Bronzedeckel graviert. Es wäre dann nach der gültigen Friedhofssatzung eine „Grabstätte ohne besondere Gestaltungsvorschrift“, aber kein anonymes Grabfeld, wie es in manchen Friedwäldern zu finden ist. Für diese Lösung, mit der Owingen innerhalb Haigerlochs Neuland betreten würde, sprechen die schlechte Wasserdurchlässigkeit  des Bodens und die Tatsache, dass Rasendoppel- und -einzelgräber in Owingen die gängigste Bestattungsform sind. Das letzte Einzelgrab mit Bepflanzung wurde 2009 angelegt, das letzte Wahlgrab als Doppelgrab 2010. Dennoch sind in Owingen noch genügend Plätze für Einzelgräber mit einer Ruhezeit von 25 Jahren und Wahlgräber (30 Jahre) ausgewiesen.

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