Obwohl derzeit im Baugebiet „Hirschen I“ noch acht Bauplätze erschlossen werden, pocht der Ortschaftsrat bereits auf den zweiten Erschließungsabschnitt. Der Bebauungsplan „Hirschen II“ wurde bereits auf den Weg gebracht, nach dem auf einer Fläche von 2,5 Hektar insgesamt 58 Wohneinheiten erstellt werden können. Nachdem das gesamte Gelände der Stadt gehört, wünscht der Ortschaftsrat in einem ersten Abschnitt rund ein Dutzend erschlossene Bauplätze.

Gibt es Zuschüsse?

Darüber hinaus stehen in Gruol mehrere Gebäudesanierungen an. Da ist zunächst der gemeindeeigene Saalbau, für den ein Architekt beauftragt ist, die wichtigsten Schäden aufzunehmen und kostenmäßig zu erfassen. Ortsvorsteher Reiner Schullian erhofft sich ein Ergebnis bis Ende des Jahres. Alexander Siedler schlug vor, die Stadt sollte prüfen, ob es für diese Versammlungsstätte nicht von irgendwo her Zuschüsse gibt.
Weitere Mittel sollten im Haushalt für die notwendige Renovierung des Rathauses, insbesondere im Fachwerkbereich, bereitgestellt werden. Darüber wurde bereits wiederholt diskutiert, da ein längeres Zuwarten noch größere Schäden nach sich ziehen würde. Renovierungen sind auch an der Aussegnungshalle auf dem Friedhof notwendig.
Angesprochen wurde zudem, das letzte Teilstück des Radweges von der Markungsgrenze Heiligenzimmern in Richtung Gruol mit einer Asphaltdecke zu versehen. Wegen vordringlichen Felssicherungsarbeiten in Haigerloch konnten in diesem Jahr weniger Mittel für Feld- und Radwege  ausgegeben werden. In diesem Zusammenhang wurde auch der schlechte Straßenbelag in der Heiligkreuzstraße erwähnt. Hier ist allerdings vorher Kanalisation und Wasserleitung zu ersetzen.

Samstag ist wieder Backtag

Von einem vollen Erfolg sprach der Ortsvorsteher beim Rückblick auf den ersten Schnupper-Backtag mit 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Vor allem wieder könne nun wieder ein Backtag an den Samstagen eingerichtet werden, für den sich vor allem junge Mitbürgerinnen interessierten. Ein zweiter Schnupper-Backtag ist (wie berichtet) für Samstag, 14. November, vorgesehen.
In der Bürgerfragestunde bedankte sich Otto Schneider beim Ortschaftsrat für die Sanierung des Gefallenenehrenmals. Vorgeschlagen wurde, beim neu errichteten Caravaca-Kreuz den das Kreuz bedrängenden Baum zu entfernen.