Wegen des Regenwetters zu Fuß und mit dem Auto statt mit dem Fahrrad war am Montagabend der Ortschaftsrat Weildorf bei seiner Ortsbegehung unterwegs. Die Leitung hatte in Vertretung des erkrankteten Ortsvorstehers dessen Stellvertreter Armin Hipp.
Erster Besichtigungspunkt war der Standort des Weihnachts-, Narren- und Maibaums vor dem Rathaus. Dort stiehlt eine große Kastanie den Traditionsbäumen  die Schau. Überlegt wird, die  Kastanie zu fällen und  drei kleinere Bäume an anderer Stelle zu pflanzen.
Nächste Station war ein Feldkreuz bei den Tannenburg-Höfen, das dringend saniert werden sollte. Für das Projekt soll ein Spendenaufruf in der Bevölkerung gestartet werden. Bereits gesichert ist die Renovierung des barocken Feldkreuzes am Butzengraben nahe der Bushaltestelle. Diese Arbeiten können mit dem Überschuss aus der Spendensammlung für das Weildorfer Bildstöckle finanziert werden. Steinmetzmeister Paulus Roth wird das Kreuz samt Sockel demnächst abnehmen und in seine Werkstatt transportieren. Überlegt wird, ob das Kreuz später einen Standort vor der Bushaltestelle zwischen zwei Bäumen bekommen soll, wo es besser zur Geltung käme.
Auch in Weildorf werden zunehmend moderne Bestattungsformen gewünscht. Deshalb soll auf dem Friedhof eine Baumgraburnenanlage, wie in Trillfignen und Owingen, angelegt werden. Gemeinsam mit einem Fachmann will man den besten Standort dafür finden. Außerdem berät sich der Ortschaftsrat über einen geeigneten Standort für Urnenstelen. In der nächsten Sitzung soll darüber entschieden werden, ob beide Bestattungsformen oder nur eine für Weildorf in Frage kommen.
Diverse Feuchtigkeitsschäden in der Friedhofskapelle, vor allem hinter der Marienstatue, sollen durch den Bauhof begutachtet und behoben werden.
Als nächstes wurde die Parksituation in der Edelmannstraße besichtigt. Am rechten Straßenrand ortseinwärts engen geparkte Fahrzeuge, auch Wohnmobile, den Straßenraum so stark ein, dass entgegenkommende Fahrzeuge auf den gepflasterten Randbereich ausweichen müssen. Mit der Verkehrsschau soll eine Lösung erreicht werden.
Bei Regen kommt es durch Oberflächenwasser aus der Theresienstraße in der Edelmannstraße immer wieder zu Überflutungen in Hofeinfahrten. Die Reinigung der Einlaufschächte durch den Bauhof sowie, auf Vorschlag der Anwohner, zusätzliche Einlaufrinnen an den Hofeinfahrten sollen Abhilfe schaffen.
Am Ende des Ortsrundgangs galt noch dem Gefallenenehrenmal an der Kirche ein prüfender Blick. Bereits seit Jahren ist das obere Kreuz abgebaut und bei der Restaurierung. Jetzt kommen Abplatzungen im Bereich der Namenstafeln hinzu. Auch über  diese „Baustelle“ soll mit dem städtischen Bauhof gesprochen werden.

Dank an Vereinsgemeinschaft


Einen Dank an die Weildorfer Vereine für das Aufstellen eines gemeinsamen Maibaums sprach im Ortschaftsrat stellvertretender Ortsvorsteher Armin Hipp aus. In kleiner Gruppe mit Abstand und mit Maschinenhilfe sei es trotz Corona gelungen, die Tradition aufrechtzuerhalten. se