In der jüngsten Sitzung des Trillfinger Ortschaftsrates ging Ortsvorsteher Horst Henle auf die Situation des örtlichen Kindergartens ein. Demnach sind im noch laufenden Kindergartenjahr 53 von insgesamt 60 Plätzen belegt, wobei es bei den vorhandenen zehn Krippenplätzen keinen freien Platz gibt.
Acht Kinder nutzen im Regelkindergarten – den 18 Kinder besuchen – die Ganztagsbetreuung. Zu den variablen Öffnungszeiten kommen 17 Kinder in die Einrichtung. 25 Kinder stammen direkt aus Trillfingen. Die übrigen Betreuungsplätze werden von Kindern aus anderen Stadtteilen in Anspruch genommen.
In der Vorschau auf das kommende Kindergartenjahr sprach Henle von 58 Betreuungsplätzen, die belegt sein werden. Zudem liegen noch einige Anfragen vor; 38 Kinder wollen den Regelkindergarten besuchen. Zudem steigt die Zahl der Kinder aus Trillfingen auf 32.
„Die Zahlen belegen, dass auch wir in Trillfingen in Bezug auf die vorhandenen Betreuungsplätzen auf Kante genäht sind und an die Kapazitätsgrenzen stoßen“, stellte der Ortsvorsteher fest. Für das Kindergartenjahr 2022/2023 prophezeite er dieselben Belegungszahlen.
Dann konnte der Ortsvorsteher zwei erfreuliche Dinge berichten: So haben sich die Erzieherinnen des Kindergartens bereit erklärt, den öffentlichen Bücherschrank zu betreuen. Ein Schrank ist bereits vorhanden. Dieser soll in der Bushaltestelle in der Osterstraße aufgestellt werden und für jedermann zugänglich sein. Außerdem stellte der städtische Bauhof im Spielplatz beim Vereinsheim ein neues Klettergerüst auf.
Zur vergangenen Verkehrsschau teilte Henle mit, dass in der Bruckstraße eine Tempo-30-Zone eingerichtet wird. Das Schild wird jeweils vor der Einfahrt zur Schule aufgestellt. Wie er hinzufügte, gilt die Beschränkung nur während der Schulzeiten. Festgelegt wurde zudem, dass in der Bruckstraße gegenüber der Bergenaufffahrt ein Parkverbotsschild aufgestellt werden soll.
Abgelehnt wurde hingegen der gewünschte Verkehrsspiegel an der Kreuzung Hornäckerweg/Oberdorfstraße/Hinter Gärten. Und auch die Ausweisung des Wendelinuswegs als Spielstraße wird es nicht geben. Dies entschied der Ortschaftsrat mehrheitlich, da dort rund fünf Parkplätze ausgewiesen werden müssten. Jeder der sein Fahrzeug außerhalb abstellt, würde illegal parken.
Abgelehnt wurde vom Ortschaftsrat auch der private Antrag, die Oster- und Seehofstraße zur Tempo-30-Zone zu erklären. Begründet wurde dies mit dem Hinweis, dass die dann geänderten Vorfahrtsregeln zu Problemen führen würden. Am Feldweg in Richtung Salenhof, hieß es weiter, wird ein Sperrschild angebracht, der landwirtschaftliche Verkehr bleibt allerdings frei. Von der Verkehrsschau abgelehnt wurde hingegen die gewünschte Ausweisung einer Tempo-30-Zone im Rottenburger Weg entlang der Schuppen.