Im Herbst soll mit den Erschließungsarbeiten der ersten 15 bis 16 Bauplätze im Harter Baugebiet „Hinter Gärten II” begonnen werden. Das Ingenieurbüro Gfrörer, Empfingen, bereitet die Ausschreibung vor. Drei Schürfgrabungen entlang der späteren Erschließungsstraße hätten stattgefunden, teilte Ortsvorsteher Thomas Bieger in der jüngsten Ortschaftsratssitzung mit.
Zur Erläuterung der städtebauliche Konzeption, des Bebauungsplanes und der umfangreichen Ausgleichsmaßnahmen wurden am Winterhaldenweg und am Brühlweg Infotafeln aufgestellt.
Wie berichtet, müssen als Ausgleich für den Eingriff in den sensiblen Naturraum zum Erhalt des Streuobstbestandes 207 Obstbäume neu gepflanzt und elf große sogenannte „Habitatsbäume“ aufwändig umgepflanzt werden. Ebenso werden auf den Tafeln die „Maßnahmen für die dauerhafte ökologische Funktion“ (CEF-Maßnahmen) für Zauneidechsen erläutert, für die Ersatzhabitate aus Steinhäufen und Trockenmauer angelegt werden.

Das Land trägt die Kosten

Ortsvorsteher Bieger informierte zudem über den Erhalt des „Flächenhaften Naturdenkmales Seewiesen” auf der Gemarkung. Die Naturschutzbehörde habe Pflegemaßnahmen im Herbst und im nächsten Jahr angekündigt. Schilfflächen sollen gemäht und überalterte Weiden gepflegt werden. Die Eingriffe sollen abschnittsweise erfolgen, damit für die Tierwelt durchgängig  Brut- und Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sind. Die Kosten der Pflegemaßnahmen trägt das Land Baden-Württemberg. Die Eingriffe werden jeweils mit dem Nabu, den Jägern und dem Ortsvorsteher abgestimmt.

Dank an die Feuerwehr

Dem Antrag auf den Bau eines Wohnhauses mit Garage „Hinter der Schmiede 14“ stimmte der Ortschaftsrat zu. Abschließend dankte Ortsvorsteher Thomas Bieger der Feuerwehr Hart für deren Einsatz beim Hagelunwetter vor zwei Wochen. Es sei vor allem in der Bahnhofstraße zu Überflutungen gekommen. Einzelne Einlaufschächte hätten sich nicht öffnen lassen, was dem städtischen Bauhof gemeldet wurde, damit das Problem schnellstmöglich beseitigt wird.
Der Ortschaftsrat mahnte an, dass das Ergebnis der Kanalbefahrung nach der Eigenkontrollverordnung bislang noch nicht vorgelegt worden sei. Daraus könnten sich eventuell Erkenntnisse ergeben, weshalb es im Ort immer wieder zu vollgelaufenen Kellern oder überfluteten Straßen kommt.