Der Beginn der Dachsanierung und Einrüstung der St. Clemenskirche in Bittelbronn (wir berichteten) macht die Versetzung der Gefallenen-Ehrentafel notwendig. Die Tafel wurde als Ersatz für das frühere Ehrenmal am Rathaus angefertigt, das nicht mehr zu restaurieren war. Nach einer Besichtigung möglicher Standorte kam der Ortschaftsrat zu dem Schluss, die Tafel vorübergehend am Dorfbrunnen beim Rathaus aufzustellen.
Bei der Gelegenheit besichtigte der Ortschaftsrat auch das Rathaus, dessen Außensanierung seit Jahren auf der Haushaltswunschliste steht. Ortsvorsteher Gerd Klingler erläuterte, dass sowohl Sandsteine als auch Bretter unterm Dach lose sind und auch der Verputz bröckelt. „Wenn jetzt nichts gemacht wird, wird es immer teuer“, mahnte der Ortsvorsteher.
Wie er weiter mitteilte, beginnt am kommenden Montag, 12. Juli, die Fahrbahnerneuerung an der K 7120 ab der Verkehrsinsel beim Bürgerhaus bis zur B463-Auffahrt. Hoffentlich, so Klingler, werden in diesem Zuge auch eine vorhandene Kuppe abgesenkt und die Auffahrt auf die Bundesstraße beidseitig entschärft.
Inzwischen liegt auch das Ergebnis der jüngsten Verkehrsschau vor. Unter anderem wurde entschieden, dass über ein Tempolimit von 70 Stundenkilometern auf der B463 an der Abzweigung nach Bittelbronn erst entschieden wird, wenn die Sanierung der K 7120 abgeschlossen ist. Zugestimmt haben die Verteter der Polizei und der übergeordneten Verkehrsbehörde einer 30er-Zone im Henstetter Weg vom Ortsschild bis zum Bürgerhaus. Eine Straßenmarkierung „30“ im Kreuzungsbereich Grubgraben/Albblickstraße wurde hingegen abgelehnt. Das vorhandene 30er-Schild sei ausreichend, hieß es zur Begründung.
Seine Zustimmung erteilte der Ortschaftsrat in der Sitzung dem Bau eines weiteren landwirtschaftlichen Schuppens im Schuppengebiet „Bauernfeld“. Von den insgesamt neun Plätzen sind inzwischen vier verkauft und einer bebaut. Entsprechend dem Bebauungsplan wird nun eine Stichstraße als Schotterweg ausgebaut.
Im Rückblick auf das Unwetter vor zwei Wochen stellte Ortsvorsteher Klingler fest, dass Bittelbronn glimpflich davon gekommen sei. Sicher habe auch die Aufweitung der Kanalisation in im Unterdorf in Richtung früherer Kläranlage einiges gebracht. Dadurch könne das Regenwasser wesentlich schneller abfließen als bisher.