Haigerloch Nur drei Meter von Papst Franziskus entfernt

Die Ministranten aus der Seelsorgeeinheit Eyachtal-Haigerloch St. Anna verbrachten eine unvergessliche Woche in Rom.
Die Ministranten aus der Seelsorgeeinheit Eyachtal-Haigerloch St. Anna verbrachten eine unvergessliche Woche in Rom. © Foto: Markus Stehle
Haigerloch / Markus Stehle 09.08.2018
Die Haigerlocher Ministranten sind von ihrer Rom-Reise zurück. Die erlebten Weltkirche und italienische Lebensart.

Nicht jeder kann von sich sagen, den Papst persönlich kennengelernt zu haben. 49 Ministrantinnen und Ministranten aus der Seelsorgeeinheit Eyachtal-Haigerloch St. Anna und ihre Begleitpersonen sind um diese besondere Erfahrung reicher geworden. Die Audienz bei Papst Franziskus war ohne Zweifel der Höhepunkt der internationalen Ministrantenwallfahrt in Rom.

Startpunkt der Wallfahrt war das St. Anna-Fest in Haigerloch. Bei dem Wallfahrtsfest erhielten die Minis von Pfarrer Michael Storost den Reisesegen. Am Abend fuhr der Bus los. Nach einer gut 13-stündigen Fahrt über  Nacht kam die Gruppe am späten Vormittag in Rom an. Bis die Hotelzimmer fertig waren, wurde sogleich die nahegelegene Lateranbasilika, die römische Bischofskirche, besichtigt.

Nachdem sich alle frisch gemacht hatten, ging es mit der Metro ins Zentrum. Neben einem gemeinsamen Essen im Pilgerzentrum der Erzdiözese Freiburg wurde ein erste Erkundungstour durch die Stadt unternommen, beginnend am Petersplatz über die Piazza Navona, das Pantheon und den berühmten Trevi-Brunnen bis hin zur Spanischen Treppe. Dieser beliebte Treffpunkt, an dem abends das römische Leben pulsiert, war eine Woche lang fest in der Hand der Ministranten aus aller Welt.

Am folgenden Morgen stand  der Eröffnungsgottesdienst für die Freiburger Minis in der Basilika St. Paul auf dem Programm, der jugendgerecht und ansprechend von Weihbischof Michael Gerber gestaltet wurde. In Kleingruppen wurde anschließend das Zentrum Roms weiter erkundet.

Am Abend fand auf dem Petersplatz der Höhepunkt der Wallfahrt statt: die Sonderaudienz bei Papst Franziskus. Nach Schlangestehen und Einlasskontrolle konnten die Haigerlocher Ministranten doch tatsächlich noch Plätze mit guter Sicht auf der prall gefüllten Piazza ergattern.

Der Papst war pünktlich und fuhr ausgiebig und recht flott im „Papamobil“ durch die Reihen und winkte allen zu. Die Haigerlocher konnten einige gute, eindrückliche Blicke und Fotos ergattern. Papst Franziskus fuhr in einer Entfernung von etwa drei Metern an der Pilgergruppe vorbei. Verschiedene Programmpunkte und ein Abendgebet mit dem Papst schlossen sich an.

Die Minis aus St. Anna beendete diesen besonderen Tag mit einem gemeinsamen Picknick beim Circus Maximus. Auch an den folgenden zwei Tage war noch ausreichend Zeit für Besichtigungen, Spaziergänge und das berühmte „Dolce Vita“ in der römischen Metropole. Besucht wurden unter anderem die Vatikanischen Museen, die Katakombe St. Agnese oder die Kuppel des Petersdomes mit einem atemberaubenden Blick über den Vatikan und die Stadt.

Das gemeinsame Abschlussessen wurde am Donnerstagabend im altertümlichen Stadtviertel Trastevere eingenommen. Am Freitagmorgen hieß es bereits wieder Koffer packen und in den Bus laden. Vormittags wurde mit dem Kolosseum ein weitere bekannte Sehenswürdigkeit besichtigt sowie etwa noch die päpstliche Basilika Maria Maggiore.

Der Abschlussgottesdienst mit Erzbischof Stephan Burger sowie den beiden Weihbischöfen Gerber und Birkhofer bildeten den Schlusspunkt der Wallfahrtswoche. Danach standen auch schon die Busse für die 8500 Minis aus dem Erzbistum Freiburg für die Heimfahrt bereit.

Diese Woche in Rom wird noch lange in Erinnerung bleiben. Die  Gemeinschaft innerhalb aller Ministranten der Seelsorgeeinheit wurde nachhaltig gestärkt und gefestigt.

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Messdiener aus der Seelsorgeeinheit Eyachtal-Haigerloch St. Anna nahmen an der Ministrantenwallfahrt teil. Aus dem Erzbistum Freiburg waren 8500 Minis in Rom mit dabei.

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