Ortsrundgang Nicht jedem passt das Bittelbronner Neubaugebiet

In Bittelbronn sollen 2018 zwischen dem Baugebiet „Buchen“ und dem Altort 13 neue Bauplätze entstehen, die der Ortschaftsrat mit Ortsvorsteher Gerd Klingler (links) bei seinem Ortsrundgang besichtigte.
In Bittelbronn sollen 2018 zwischen dem Baugebiet „Buchen“ und dem Altort 13 neue Bauplätze entstehen, die der Ortschaftsrat mit Ortsvorsteher Gerd Klingler (links) bei seinem Ortsrundgang besichtigte. © Foto: Wilfried Selinka
Wilfried Selinka 20.09.2017

Erste Station des Ortsrundgangs war der gepflasterte Kirchplatz, der laut Ortsvorsteher Gerd Klingler zum größten Teil im städtischen Besitz ist. Dort habe es seit 20 Jahren keine Sanierungsarbeiten mehr gegeben, obwohl der Platz Senkungen aufweise. Der Bauhof solle die vor allem für ältere Kirchgänge gefährlichen Stolperfallen beseitigen. Auch Schächte müssten angeglichen werden.

In schlechtem Zustand ist auch der Parkplatz beim Feuerwehrhaus, der während des Neubaus der Ortsdurchfahrt als Lagerplatz für Baumaterialien diente, und anschließend nur notdürftig wieder hergestellt wurde. Der Platz sollte entweder geteert oder gepflastert werden.

Besichtigt wurde anschließend das neue  Baugebiet „Brunnenwiesen“ zwischen den Straßen Grubgraben und Steinäcker mit 13 Bauplätzen. Hier stellte ein Anlieger die Ortschaftsräte zur Rede, zumal ihm beim Kauf seines Bauplatzes versichert worden sei, dass der Grünstreifen „nie und nimmer Bauland werde“. Nach dem Wunsch des Ortschaftsrates sollen die Bauplätze nächstes Jahr zusammen mit dem Endausbau der Straßen in „Buchen III“ erschlossen und ab Herbst 2018 vermarktet werden.

In der Weildorfer Straße fehlt immer noch ein rund 50 Meter langes Gehwegstück. Der Gemeinderat hatte beim Ausbau der Ortsdurchfahrt vor fünf Jahren die Kosten von damals 20 000 Euro nicht freigegeben. Der Ortschaftsrat drängt aus Sicherheitsgründen für Fußgänger auf einen Ausbau im nächsten Jahr. Ausgebessert werden müsse außerdem das Straßenstück vom Wasserturm in Richtung Birkenwaldstraße und, eventuell als Gewährleistungsfall, der erst vor sechs Jahren aufgebrachte Belag in der Schwarzwaldstraße, der Bodenwellen aufweist.