Owingen Mit dem Fahrrad rund um den Südschwarzwald

Ein bisschen Wind, ein bisschen Regen und nicht allzu viel Sonne - trotzdem war es ein schöne Fahrt. Foto: Siegfried Müller
Ein bisschen Wind, ein bisschen Regen und nicht allzu viel Sonne - trotzdem war es ein schöne Fahrt. Foto: Siegfried Müller
Owingen / SIEGFRIED MÜLLER 27.05.2013
Rund 240 Kilometer legten 15 Radlerinnen und Radler des Wandervereins Owingen jüngst auf dem Südschwarzwald-Radweg zurück.

Der Weg wurde 2009 eröffnet. Das Radtourenbuch verspricht auf der Titelseite "ohne Höhenanstieg". Doch es waren immerhin knapp 300 Höhenmeter zu bewältigen, hauptsächlich von Neustadt bis Bonndorf und später durch die Weinberge im Markgräflerland.

Die Radlergruppe startete an Christi Himmelfahrt beim Bahnhof Neustadt, wo die Autos auf einem Parkplatz abgestellt wurden. Zunächst pedalte man auf einer ehemaligen Bahntrasse, dem "Bähnle-Radweg", über Lenzkirch nach Bonndorf. Ab Grimmelshofen fuhr die Gruppe dann an der Wutach entlang über Stühlingen und Wutöschingen nach Waldshut-Tiengen, dem ersten Übernachtungsort.

Da es tagsüber recht kühl war - erst am Nachmittag zeigte sich ab und zu die Sonne - freuten sich alle auf eine warme Dusche und ein gutes Abendessen.

Nach verbrachter Nacht und nach dem Genuss eines reichhaltigen Frühstücks wollte man frohgemut die nächste Etappe in Angriff nehmen. Doch der Blick aus dem Fenster dämpfte die gute Laune. Es regnete. In Regenkleidung ging es über Laufenburg bis Bad Säckingen.

Das Fahren machte bei Gegenwind und meist aufgeweichten Wegen keinen großen Spaß. Abgekämpft wärmten sich die Radler in einem Restaurant in Bad Säckingen auf und stärkten sich für die Weiterfahrt. Zum Glück hatte der Regen nach der Mittagspause aufgehört. Einige suchten noch das Fridolinsmünster auf, bevor man die Drahtesel wieder bestieg. Kurz vor Rheinfelden stoppte eine Baustelle die Weiterfahrt.

Nach längerer Beratung entschloss sich die Gruppe, schon hier über den Rhein in die Schweiz zu wechseln. Nach einer Kaffeepause im schweizerischen Rheinfelden gab es noch einen Abstecher zum Augusta Raurica-Theater in Kaiseraugst, einem Teil der früheren Römersiedlung Augusta Raurica. Anschließend setzte man die Fahrt nach Basel fort und bestaunte dort das prächtige, im spätgotischen Stil errichtete Rathaus. Über französisches Gebiet und die Dreiländerbrücke hinweg erreichte die Gruppe schließlich Weil am Rhein, den 2. Übernachtungsort.

Am nächsten Morgen ging es am Rhein entlang, weiter nach Bad Bellingen und dann quer durch das Markgräfler Land. In Heitersheim besichtigte man die Villa Urbana, einen vormaligen römischen Landsitz. Es folgte die Besichtigung des Münsters in Bad Krozingen, bevor man schließlich in Freiburg anlangte. Nach Besichtigung des Münsters benutzten die Radler die Bahn, um nach Neustadt und von dort mit den Autos zurück nach Owingen zurück zu kehren.

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