Hart Mehrzweckhalle zum Abbruch bereit

Mitglieder des Fördervereins haben die Mehrzweckhalle in den Rohbauzustand versetzt, so dass dem Abriss jetzt nichts mehr im Wege steht.
Mitglieder des Fördervereins haben die Mehrzweckhalle in den Rohbauzustand versetzt, so dass dem Abriss jetzt nichts mehr im Wege steht. © Foto: Wilfried Selinka
Hart / Wilfried Selinka 18.07.2018

Die Mehrzweckhalle in Hart ist abbruchreif. In 50 Jahren hat das Bauwerk seine Schuldigkeit getan. In ehrenamtlicher Arbeit haben Mitglieder des Fördervereins inzwischen alle Fester, Türen und die Blitzableiter abgebrochen und entsorgt. Auf der Südseite des Gebäudes wurden die Stahlträger freigelegt.

Am kommenden Wochenende soll es soweit sein: Die Firma Dieringer wird mit schwerem Gerät anrücken und die Halle dem Boden gleichmachen.

Entkernt wurde die Halle schon im vergangenen Jahr. Der Küchentrakt und die WC-Anlagen, der Hallenboden und die holzverkleideten Seitenwände wurden entfernt, die Heizung komplett ausgebaut. Alles landete säuberlich getrennt zur Entsorgung in Containern.

In einem Ortstermin mit der Stadtverwaltung und dem Architekten wurde festgelegt, wie während der Bauphase die Ortschaftsverwaltung und der Sitzungssaal erreicht werden können. Es wurde vereinbart, an der Glaswand im Osten des Flurs einen provisorischen, mittels Rampe aber barrierefreien Zugang herzustellen, zur Baustelle hin abgeschirmt von einer Staubschutzwand.

Für den Kindergarten wurde vom Bauhof ein neuer Zugang vom Sport- und Festplatz her geschaffen. Dazu wurde ein Pflasterstreifen angelegt und statt einer Balkontüre eine Haustüre eingebaut. Im Inneren wurde die Garderobe vom Raum neben  der Treppe in den Anbau verlegt.

Kurz notiert im Ortschaftsrat

Feuerwehr Die Ausschreibung für das neue Feuerwehrauto für Hart wurde in der letzten Sitzung des Gemeinderats genehmigt. Vom Bezirksbrandmeister wurde ein erhöhter Zuschuss mit 52 000 Euro hierfür bewilligt. Im Haushalt sind bisher nur 40 000 Euro veranschlagt.

Straßen und Wege Bei den Straßen- und Feldwegeinstandhaltungsmaßnahmen wurde die von Hart angemeldete Maßnahme in der Mittelstraße nicht berücksichtigt. Zum einen, weil die Kosten von 176 000 Euro zu hoch waren, aber auch weil die Straße zum größten Teil über Privatgrundstücke verläuft.

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