„Eine christliche Gemeinde bildet ebenso gut ein Ganzes wie eine Familie, deren Mitglieder sich in besonderer Weise lieben, mithin sich auch in aller Hinsicht helfen und fördern sollen.“ Mit diesem Zitat von Adolf Kolping eröffnete Hans Wiest, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Gruol, im Pfarrheim die Hauptversammlung. Er verwies auf 20 örtliche und neun auswärtige Veranstaltungen im Jahr 2018. Bei den Bezirksveranstaltungen sei die Kolpingsfamilie Gruol „wieder gut vertreten“ gewesen. Wiest dankte allen Helfern für ihren Einsatz, vor allem auch der „Eine-Welt-Beauftragten“ Liesel Maier als maßgeblicher Organisatorin des Fasnets-, Ostereier- und Kaffeeverkaufs.

Die Kolpingsfamilie Gruol zählt aktuell 47 Mitglieder. Schriftführer Reinhold Rupp ging in seinem Bericht ausführlich auf die vielen Veranstaltungen ein, darunter mehrere Vorträge, Ausflüge, Wanderungen und Betriebsbesichtigungen, das Kirchenjubiläum. Allein von den neun Bezirksveranstaltungen seien drei in Gruol oder in der Umgebung gewesen.

Kassenwart Anselm Schneider vermeldete einen Überschuss bezüglich des abgelaufenen Geschäftsjahres, der Gesamtetat sei „sehr gut“. Kassenprüfer Heinrich Schneider lobte die Arbeit des Kassierers.

Eine-Welt-Beauftragte Liesel Maier vermeldete bezüglich ihres Kontos ebenfalls einen Überschuss. Insgesamt habe man 2018 fünf Mal 500 Euro gespendet. Drei Mal für Projekte in Afrika (Burundi/Ruanda, Mwanga und Malawi), zudem ging eine Spende an die Vituskapelle in Gruol und eine Spende an „Kinder brauchen Frieden“.

Maier trug ein kurzes Dankes- und Infoschreiben des Generalsekretärs Kolping International, Dr. Markus Demele, vor, das man erhalten habe.

Ortsvorsteher Otto Schneider zollte seinen Respekt für die Treue der Verantwortlichen im Verein und zeigte sich beeindruckt von der Vielzahl der Veranstaltungen und Aktionen. Bei den Wahlen gab es nur eine Änderung: Dietmar Schick ist anstelle von Anselm Schneider neu in der Fahnenabordnung zusammen mit Erich Feuerstein und Manfred Stier. Alle anderen Ämter bleiben wie bisher besetzt. Anni Abrell, Erich Feuerstein, Pius Kohle, Liesel Maier und Martin Wiest bilden nach wie vor den Ausschuss.

Vorgestellt wurde bei der Versammlung auch das Sommerprogramm: am 19. Mai die Frühjahrswanderung, vom 10. bis 14. Juni eine Studienfahrt zur Mecklenburger Seenplatte, am 7. Juli eine Wanderung vom Wallfahrtsort „Maria Hochheim“ nach Gösslingen, und am 18. Oktober eine Besichtigung der Firma Kurz in Owingen, außerdem am 15. September eine Zugfahrt von Hechingen nach Gammertingen mit anschließender Pilgerwanderung bei Neufra.

Diakon Peter Hipp, Präses der Kolpingsfamilie, regte in seinem Schlusswort an, darüber nachzudenken, ob man nicht häufiger das Wort „Danke“ benutzen sollte, und mit dem Kolpingslied endete die Versammlung.