Owingen Kita „Traumland“ fasst in Owingen Fuß

In Owingen soll die Kindertagesstätte „Traumland“ eröffnet werden.
In Owingen soll die Kindertagesstätte „Traumland“ eröffnet werden. © Foto: dpa
Owingen / Wilfried Selinka 12.09.2018
Der Verein hat sich gegrün­det und sucht nun mit Hilfe des Ortschafts­rates nach geeigneten Räumlichkeiten.

Die Vorsitzende des neuen Vereins „Kindertagesstätte Traumland“, Jasmin Uepach, war zusammen mit Anja Lehmann und Alexander Lehmann am Montagabend im Owinger Ortschaftsrat, um über das geplante Projekt einer Kindertagesstätte im Ort zu berichten. Bisher wird von ihnen bereits die „Kinderkrabbelwiese“ als Tagespflege für Kinder bis drei Jahren betrieben. Standorte sind in Owingen mit neun und in Stetten mit bis zu zwölf Kindern. Die Betreuungszeiten sind von 7 bis 18 Uhr.

Da ein großer Bedarf von alleinerziehenden und berufstätigen Müttern an Angeboten zur Gansztagesbetreuung besteht, ist nun geplant, eine echte Kindertagesstätte unter der freien Trägerschaft des Vereins zu etablieren. In dieser sollen in den genannten Betreuungszeiten auch Kinder von drei bis sechs Jahren aufgenommen werden. Betreut werden die Kinder in der Kita von qualifizierten Erzieherinnen und Erziehern. Darüber hinaus sollen im „Traumland“ musikalische Früherziehung sowie Schwangerschafts-Meditationsübungen angeboten werden. Wie im Ortschaftsrat mitgeteilt wurde, befürworten auch die Stettener Eltern den Standort der Einrichtung in Owingen. Schon bisher wird die „Krabbelwiese“ nicht nur von Kindern aus Owingen und Stetten, sondern auch aus Balingen und Engstlatt besucht. Anfragen lägen auch aus Bisingen und Rangendingen vor, hieß es. 

Was jetzt noch fehlt, ist ein geeignetes Gebäude, in der die künftige Tageseinrichtung für zwei Gruppen für Kleinstkinder und eine Gruppe von bis zu 15 Kindern von drei bis sechs Jahren untergebracht werden kann. Die Verantwortlichen würden eine Container-Lösung nicht ausschließen. Aber dafür fehlt ein geeigneter Platz. Interessanter wäre es  für die Initiatoren, ein bestehendes Gebäude umzubauen.

Ortsvorsteher Karl-Heinz Binder und der Ortschaftsrat stehen dem Projekt positiv gegenüber. Allerdings wurde deutlich gemacht, dass sich das Gremium bereits mit der Suche nach Jugendräumen schwer tat. Der Ortschaftsrat forderte die Verantwortlichen auf, eine Planung für die Kita mit Kostenberechnung zu erstellen, um die Unterlagen dann auch dem Gemeinderat vorlegen zu können.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel