Trillfingen / Wilfried Selinka Mit 18 Auftritten und 53 Proben hat der Trillfinger Kirchenchor 2018 ein immenses Arbeitspensum bewältigt. Höhepunkt war das Adventskonzert.

Erstmals musste der Kirchenchor St. Valentin Trillfingen seine Hauptversammlung ohne seinen erkrankten Präses, Pfarrer Dieter Mayer, durchführen. Ihm galten durch den Vorsitzenden Mathias Beck die herzlichsten Genesungswünsche nach Hechingen und gleichzeitig Dank für seine stets wohlwollende Unterstützung des Chores.  „Er ist ein Teil von uns und schätzt unsere Arbeit und die Musik, die wir machen“, stellte Vorsitzender Mathias Beck fest. Ein Gruß galt in der Hauptversammlung Ortsvorsteher Hermann Heim und Mesnerin Ulrike Seifer.

Vorsitzender Mathias Beck, Stellvertreterin Birgit Menzel und Schriftführerin Angelika Bondzio streiften jeweils in ihrer Rückschau die liturgische Begleitung der Gottesdienste an Dreikönig, beim Patrozinium St. Valentin, an Karfreitag, in der Osternacht, bei der Erstkommunion, bei einer Maiandacht am Sitz der Weisheit, an Fronleichnam, beim Patrozinium St. Wendelin, an Allerheiligen und am Volkstrauertag. Außerdem wurden vier Trauermessen und zwei Geburtstagsständchen bereichert und am Schäferjahrtag gesungen.

Der Höhepunkt des Jahres war das Adventskonzert in der Valentinskirche, unter anderem mit neuem christlichen Liedgut, was breite Anerkennung bei den vielen Zuhörern fand. An Weihnachten wurde die „Pastoralmesse“ des englischen Komponisten Christopher Tamplin dargeboten. In Vorbereitung ist bereits die „Missa in C-Dur Nr. 6“ von Charles Gounod, welche im Patroziniumsgottesdienst St. Valentin am 17. Februar aufgeführt wird.

Chorleiter Karl Müller dankte den Sängerinnen und Sängern für ihr Engagement und kündigte für 2020 ein Passionskonzert mit „Even-Songs“ aus der anglikanischen Kirche Englands an.

Der Probenstatistik von Mathilde Pfeffer war zu entnehmen, dass der Chor 53 Proben und 18 Auftritte hatte. Der Probenbesuch lag bei 84 Prozent. Die fleißigste Probenbesucherin Hannelore Müller erhielt ein Geschenk. Kassiererin Gabi Sick gab einen Einblick in die Chorkasse, die mit einem Plus abschloss. Geprüft hatte sie Marita Dieringer.

Die Entlastung und Neuwahlen führte Martin Beuter vom Pfarrgemeinderat und Gemeindeteam durch, der dem Chor für die vielfältigen Bereicherungen der Liturgie sowie die Arbeit und Organisation, die dahinter steckt, dankte. Beuter kündigte an, dass in der kommenden Klausurtagung des Pfarrgemeinderats auch über die Situation der fünf Kirchenchöre innerhalb der Seelsorgeeinheit diskutiert wird.

Die Neuwahlen ergaben keine Änderungen. Beisitzer sind Marion Schmid und Günter Gaus, Notenwartinnen Marita Dieringer und Beate Soltek.

Ein herzliches Dankeschön richtete der Vorsitzende an Chorleiter Karl Müller, der dem Chor trotz seines fortgeschrittenen Alters „mit Herzblut und Engagement“ vorsteht.

Für fünf Sängerinnen gab es herausragende Ehrungen: Marlies Keßler, die bereits 50 Jahre im Kirchenchor ist und verschiedene Vorstandsämter innehatte, erhielt ein persönliches Dankschreiben des Freiburger Erzbischofs, eine Urkunde des Cäcilienverbandes Freiburg und Blumen vom Chor. Eine Urkunde für 40 Jahre erhielt die Sopranistin und Solistin Beate Soltek überreicht, die lange Zeit Schriftführerin und drei Jahre Vorsitzende des Kirchenchores war. Ebenfalls eine Urkunde aus Freiburg erhielt Marion Schmid für 25 Jahre. Blumen erhielten für ihre 30- und 20-jährige aktive Mitgliedschaft Angelika Bondzio, die sechs Jahre Vorsitzende war, und Birgit Menzel, die zehn Jahre dem Vorstandsteam angehörte.

Das gute Miteinander im Kirchenchor St. Valentin hob in seinem Schlusswort Ortsvorsteher Heim hervor.