Viele positive Dinge vermeldete der Jahresrückblick von Owingens Ortsvorsteher Karl-Heinz Binder in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates. Das Gremium tagte in zehn  Sitzungen. Zudem gab es einen Vorort-Termin wegen der Parkplatzsituation in verschiedenen Ortsstraßen.
Mehrere Male beschäftigte man sich mit dem Bau einer Rettungswache. Dankenswerter Weise konnte durch die Zurverfügungstellung eines Grundstücks nahe der B 463 im April mit dem Bau begonnen und Anfang Juli die Rettungswache übergeben werden. Das Grundstück überlassen hatte die Firma Wohn Schick, den Wachdienst versehen Mitglieder des DRK und des Arbeiter-Samariterbundes. Die beiden Container sind von montags bis sonntags rund um die Uhr mit Rettungssanitätern besetzt, zusätzlich von 7 bis 19 Uhr mit einer Notärztin. Binder zeigte sich froh, dass damit der schnelle Rettungsdienst für Owingen und die umliegenden Gemeinden gesichert ist. Der Ortsvorsteher ging auch auf das durch Corona lahm gelegte Vereinsleben ein, in dessen Folge schweren Herzens auch das Owinger Dorffest abgesagt werden musste. Dieses sollte durch die Mitarbeit aller Organisationen und Vereine einen finanziellen Grundstock für das geplante neue Jugendhaus erwirtschaften. Allerdings zeichnet sich für das Jugendhaus (sowie für ein Dorfgemeinschaftszentrum) eine Lösung im vormaligen Volksbankgebäude ab,ab (die HZ berichtete bereits.)
Weiter beschäftigte sich der Ortschaftsrat mit verschiedensten Baugesuchen, der Verpachtung der Jagd, dem Waldwirtschaftsplan, mit der Verlegung einer Gasleitung durch das Dorf und den Haushaltswünschen für 2021. Dazu gehören unter anderem die Erschließung weiterer Bauplätze im „Brunnerain II“ und der endgültigen Herstellung der Straßen im ersten Bauabschnitt dieses Baugebiets.
Owingen zählte zum Jahresende insgesamt 1465 Einwohner; 16 mehr als  im Vorjahr. Erfreulich waren 13 Geburten. Diesen standen allerdings zwölf Sterbefälle gegenüber. Zuzüge gab es 156, ganze 141 Einwohner zogen weg. Das bedeutet ein Wachstum von 34 Personen in zwei Jahren. „Das zeigt, dass es schön ist, in Owingen zu wohnen“, meinte Karl-Heinz Binder in seinem Fazit. Die stellvertretende Ortsvorsteherin Regine Henne dankte ihm dann für die vielen Stunden, die er Owingen in vergangenen Monaten widmete, mit einem kleinen Geschenk.