Auf eine lange Tradition kann die Narrenzunft Haigerloch bei der Herausgabe von Narrenzeitungen zurückblicken. So stammt das älteste bekannte Exemplar aus dem Jahr 1898, das war also vor bereits 123 Jahren. Nach Unterbrechungen wurde dieser Brauch mit der Herausgabe des Narrenblättles „Der Städtlesrutscher“, „Nichtamtliches Intelligenzblatt für die Stadt Haigerloch“ 1987 wieder belebt. Es erscheint seither regelmäßig am Montag vor der Fasnet.

Kein Hausverkauf möglich

„Und allen Corona-Beschränkungen und Absagen von Veranstaltungen unserer geliebten Fasnet zum Trotz, halten wir diese Tradition aufrecht“, sagen die Blattmacher zur diesjährigen 35. Ausgabe des Narrenblättles „Der Städtlesrutscher“. Die ist wieder gefüllt mit kuriosen und lustigen Begebenheiten und Sonderbarkeiten des zurückliegenden Jahres.
Da ein Hausverkauf Corona-bedingt leider nicht durchgeführt werden kann, wird das närrische „Intelligenzblatt“ an einigen Stellen beziehungsweise Geschäften, zu denen man aktuell Zugang hat, zum Verkauf ausliegen.
Der Verkauf erfolgt in diesem Jahr bereits ab Samstag, 6. Februar in folgenden Verkaufsstellen:
● Lidias Schreib- und Spielwaren (vormals Schreibwaren-Bürkle)
● Foto-Weber
● Bäckerei Saur
● Obere Apotheke
● Tankstelle Madertal
● Hotel-Restaurant „Krone“(Abholtheke)
● Pizzeria „Calimero“(Abholtheke)
Der „Städtlesrutscher“ hat wieder einen Umfang von 20 Seiten und kostet nach wie vor 2,50 Euro. Die Farbauswahl passt sich diesmal den aktuellen Bedingungen an.
Die närrische Redaktion wünscht viel Spaß bei der Lektüre und hofft, dass sich viele für das Narrenblättle interessieren und die Narrenzunft mit dem Kauf eines „Städtlesrutschers“ unterstützen.