Schießsport Jagd auf Tier-Attrappen beim Schützenverein Stetten

Angetan vom herrlichen Gelände rund um das Stettener Schützenhaus und den neu eingerichteten 3D-Bogenschießparcours waren auch die „Albschützen“ aus Pfronstetten bei Zwiefalten, die unser Foto hinter der Attrappe einer liegenden Hirschkuh zeigt.
Angetan vom herrlichen Gelände rund um das Stettener Schützenhaus und den neu eingerichteten 3D-Bogenschießparcours waren auch die „Albschützen“ aus Pfronstetten bei Zwiefalten, die unser Foto hinter der Attrappe einer liegenden Hirschkuh zeigt. © Foto: Wilfried Selinka
Stetten / Wilfried Selinka 27.10.2017

Der neue 3D-Bogenparcours am Stettener Schützenhaus hat seine Feuertaufe bestanden: am Samstag bei den Regionalmeisterschaften Süd des Deutschen Feldbogen-Sportverbandes (DFBV) und am Sonntag beim für Interessierte offenen 2. Weinbergturnier.

Zu den Regionalmeisterschaften Süd waren Bogenschützen aus dem ganzen süddeutschen Raum, auch aus Bayern und aus Hessen, angereist, viele von ihnen mit Wohnwagen und Wohnmobil. 156 Bogenschützen gingen an den Start. Am Abend überreichte der Regionalvertreter Süd, Manfred Weyrich, den Erstplatzierten die Medaillen. Weyrich lobte die sehr gute Organisation, den von Martin und Elli Roller erst vor zirka acht Wochen installierten 3D-Bogenparcours und den Schützenverein Stetten für die ausgezeichnete Bewirtung.

34 lebensnahe Attrappen

Am Sonntag bei ebenfalls angenehmer Herbstwitterung beteiligten sich 132 Teilnehmer am Weinbergturnier. In 28 Gruppen mit je vier bis sechs Bogenschützen gingen sie auf den Parcours mit seinen 34 Zielobjekten. Die 3D-Ziele sind aus Kunststoff, unterschiedlich groß und stellen meist in Originalgröße und lebensnah Tiere wie einen Hirsch, eine Krähe oder  eine Schildkröte dar. Die Pfeile werden aus einer Entfernungen von 30 bis maximal 54 Meter abgeschossen. Pro Ziel dürfen maximal drei Pfeile abgeschossen werden.

Aber nicht nur Zielgenauigkeit ist beim Bogenschießen gefragt, man muss auch die Entfernung zum Ziel richtig einschätzen, Kraft, Konzentrationsvermögen und Körperbeherrschung mitbringen. Auf dem neuen 3D-Bogenparcours in Stetten sind die einzelnen Schussbahnen so ins Gelände eingepasst, dass sie kaum auffallen. Die Schützen kommen sich nicht in die Quere und schon gar nicht sollen Unbeteiligte in Gefahr geraten. Dort wo Pfeile am Ziel vorbei surren können, sind hinter den Tierattrappen sogenannte „Backstopps“,  Wände aus robusten Strohrollen, aufgestellt.

Viel Lob fürs „Bogenlädle“

Ausgerüstet waren die 132 Schützen beim 2. Weinbergturnier mit den unterschiedlichsten Bogen vom einfachen Modell über Recurbogen, an denen Zielvorrichtungen und Stabilisatoren angebaut sind, bis zum High-Tech-Bogen. Sogar Armbrustschützen waren im Gelände unterwegs. Nach über drei Stunden standen die Sieger des Turniers fest.

Vom Wachendorfer „Bogenlädle Roller“ als Turnierveranstalter gab es bei der Siegerehrung kleine Sachpreise. Martin Roller bedankte sich beim Schützenverein Stetten für die perfekte Mitorganisation.

Stettens Oberschützenmeister Willi Schneider zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der beiden Turniere. Der Schützenverein Stetten hatte mit zahlreichen Helferinnen und Helfern die Bewirtung perfekt gemeistert.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel