Haigerloch Heinrich Götz ist neuer Stellvertreter

Der Verbandsvorsitzende Peter Rosenberger (links) überreichte Haigerlochs Bürgermeister Heinrich Götz die Ernennungsurkunde zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden des Zweckverbandes Nordstetter Wasserversorgungsgruppe.
Der Verbandsvorsitzende Peter Rosenberger (links) überreichte Haigerlochs Bürgermeister Heinrich Götz die Ernennungsurkunde zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden des Zweckverbandes Nordstetter Wasserversorgungsgruppe. © Foto: Wilfried Selinka
Haigerloch / Wilfried Selinka 22.08.2018
Der Haigerlocher Bürgermeister ist neuer Vize im Zweckverband Nordstetter Wasserversorgungsgruppe.

Bei der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Nordstetter Wasserversorgungsgruppe wurde Haigerlochs Bürgermeister Heinrich Götz einstimmig zum stellvertretenden Verbandsvorsitzenden gewählt. Damit ist er Stellvertreter des Verbandsvorsitzenden Peter Rosenberger,  Oberbürgermeister in Horb. Die Neubesetzung des Stellvertreterpostens war erforderlich, weil der bisherige Amtsinhaber, Empfingens Bürgermeister Albert Schindler, zum Jahresende 2017 in den Ruhestand getreten ist.

Dass der Haigerlocher Bürgermeister diese Aufgabe übernimmt, macht auch unter dem Gesichtspunkt Sinn, dass die Felsenstadt in den vergangenen fünf Jahren nach Horb der zweitgrößte Wasserabnehmer in der Wasserversorgungsgruppe Nordstetten war. Die Stadt am Neckar bezog zwischen 2013 und 2017 vom Wasserwerk im Egelstal, zwischen Mühlen und Horb gelegen, rund 56 Prozent der verkauften Wassermenge, die Stadt Haigerloch für die Stadtteile Bad Imnau und Trillfingen 21 Prozent, die Gemeinde Starzach 15 Prozent und die Gemeinde Empfingen acht Prozent.

Ein Thema bei der Verbandsversammlung der Nordstetter Wasserversorgungsgruppe war das Wassersilo im Wald bei Felldorf. Dies berührt auch Haigerloch, weil es die Niederdruckzone in Trillfingen mit Wasser, gleichzeitig den Trillfinger Wasserturm sowie den Hochbehälter in Bad Imnau mit Wasser füllt.

Eine Untersuchung des Ingenieurbüros Dreher und Stetter aus Empfingen im Februar dieses Jahres hat ergeben, dass es an dem 30 Meter hohen Turm mitten im Wald Sanierungsbedarf gibt. Der 1982 erbaute Turm mit einem Fassungsvermögen von je 750 Kubikmeter Wasser in seinen beiden senkrechten zylindrischen Kammern wurde seit seiner Erstellung noch nie saniert, weder im baulichen noch im technischen Bereich.

Weil eine Sanierung möglicherweise genauso kostspielig ist wie der Bau eines kleineren Wasserbehälters in der Erde (einschließlich einer Druckerhöhungsanlage) steht auch diese Alternative zur Diskussion. Die Verbandsversammlung einigte sich darauf, dass das Büro Dreher und Stetten Konzepte für beide Alternativen erstellt.

Der Verband will dann in einer Klausurtagung Ende des Jahres eine Entscheidung treffen, was mit dem Wassersilo geschehen soll und wie weiter verfahren wird.

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