Bad Imnau Häufchen sind ein Ärgernis

Auf dem Friedhof Bad Imnau wurde durch den Ortschaftsrat die erforderliche Erweiterung, vorwiegend von Rasengräbern, diskutiert und festgelegt.
Auf dem Friedhof Bad Imnau wurde durch den Ortschaftsrat die erforderliche Erweiterung, vorwiegend von Rasengräbern, diskutiert und festgelegt. © Foto: Haid
Bad Imnau / GUNAR HAID 22.04.2015
Auch in Bad Imnau ist der Bedarf an Rasengräbern in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Der Ortschaftsrat legte jetzt das nächste Grabfeld fest. Außerdem werden im Ort vier Hundetoiletten installiert.

Bei einem Vororttermin auf dem Friedhof beriet der Ortschaftsrat über die Grabfelderweiterung. Auch der Friedhofplan müsse den tatsächlichen Gegebenheiten angepasst werden, teilte Ortsvorsteher Robert Wenz mit. Im Rahmen der Unterhaltsmaßnahmen werde der Bauhof die Leichenhalle reinigen und neu streichen. Eventuell werde der Containerstellplatz hinter die Leichenhalle verlegt. Die beiden Holz-Eingangstore seien bereits lackiert worden.

Mit der Installation von vier neuen Hundetoiletten will der Ortschaftsrat das leidige Thema der Hinterlassenschaften der Vierbeiner aus der Welt schaffen. Die Verwaltung appellierte nochmals an alle Hundebesitzer, den Hundekot diszipliniert zu beseitigen. Solche "Fundstücke" seien auf Spiel- und Sportplätzen, Parkanlagen und in Wohngebieten besonders ärgerlich.

Der von der Rechtsaufsichtsbehörde des Landratsamtes vorgelegten Entwicklungssatzung für das im Außenbereich liegende Gebiet Uhlandshöhe 1 konnte der Ortschaftsrat soweit folgen. Dennoch seien noch einige Frage offen.

Neben Robert Wenz wurde als 2. Vertreter für den Abwasserverband "Unteres Eyachtal" Hubert Pfister gewählt. Stellvertreter sind Anita Pabst und Wolfgang Deutschle.

Repariert werden sollen der Gehweg und die Schachthöhen in der Schulstraße von der Schule bis zur Gartenstraße und der Belag in der oberen Sonnenhalde mit Gesamtkosten von knapp 20 000 Euro. Demnächst sollen durch den Bauhof die Ortseingänge neu gestaltet werden. Einem Bauantrag der Spedition Winz zur Erstellung einer Leichtbauhalle zum Lagern von Metallteilen auf dem Gelände der Imnauer Mineralquellen (ehemalige Apollo Quellen) für eine Dauer von fünf Jahren wurde zugestimmt.

Bei einem Lokaltermin an der Einmündung Schulstraße/Buchhalde mit der Polizei wurde empfohlen, den Verkehrsspiegel, der für den Busverkehr konzipiert wurde, abzubauen. Es gilt rechts vor links.

Ein Mitspracherecht wünscht der Ortschaftsrat Bad Imnau bei der Festlegung der Bauabschnitte für den Eyachtalradweg von Haigerloch über Bad Imnau nach Eyach.