Auszeichnung Gymnasium Haigerloch als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet

Bei der Urkundenübergabe in Karlsruhe (v. l.): Stefan Küpper vom Netzwerk Arbeitgeber Baden-Württemberg, MINT-Verantwortlicher Florian Zopf und stellvertretender Schulleiter Rolf Ege aus Haigerloch, Gerda Windey und Thomas Sattelberger vom Verein „MINT Zukunft schaffen“.
Bei der Urkundenübergabe in Karlsruhe (v. l.): Stefan Küpper vom Netzwerk Arbeitgeber Baden-Württemberg, MINT-Verantwortlicher Florian Zopf und stellvertretender Schulleiter Rolf Ege aus Haigerloch, Gerda Windey und Thomas Sattelberger vom Verein „MINT Zukunft schaffen“. © Foto: privat
Karlsruhe/Haigerloch / SWP 25.10.2017

Das Gymnasium Haigerloch wurde als eine von insgesamt 83 Schulen in Baden-Württemberg mit der Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“ geehrt und somit für seine Schwerpunktsetzung in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) im Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe ausgezeichnet.

Stellvertretender Schulleiter Rolf Ege und Florian Zopf als MINT-Verantwortlicher durften die Urkunde stolz entgegennehmen. Das Gymnasium Haigerloch darf sich nun für die nächsten drei Jahre „MINT-freundliche Schule“ nennen.

Die Ehrung der Schulen in Baden-Württemberg steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz. Thomas Sattelberger (Verein „MINT Zukunft schaffen“), Stefan Küpper (Arbeitgeber Baden-Württemberg) und Gerda Windey, (Ministerialdirektorin Kultusministerium Baden-Württemberg) stellten auf der Veranstaltung die Bedeutung der MINT-Fächer in ihren Beiträgen dar.

Eine Schule, die als „MINT-freundlich“ ausgezeichnet wird, zeigt, „dass es ihr gelungen ist, über einen hervorragenden Fachunterricht hinaus den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik einen festen Platz im Schulprofil zu verschaffen. Das hat Vorbildcharakter und motiviert die Schüler, ihre naturwissenschaftlich-technischen Interessen zu vertiefen“, sagt Gerda Windey.

Die „MINT-freundlichen Schulen“ werden für Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Die Initiative „MINT Zukunft schaffen“ will Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie Eltern und Unternehmern die vielfältigen Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe bringen. Vor allem will „MINT Zukunft schaffen“ gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für den Fächerkanon Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den entsprechenden Berufen informieren.