Gruol Grund- und Förderschule Gruol macht Löwensaal zur Manege

EGIDIUS FECHTER 11.07.2016
„Manege Frei“ hieß es am Freitagabend im Saalbau in Gruol: Grund- und Förderschule luden zur großen Vorstellung in den Zirkus Gruola Bola ein. Es war alles dabei, was zu einem Zirkus gehört. Mit dem Lied „Wunderbare Zirkuswelt“ marschierten die jungen Artisten auf die Bühne. Zirkuspädagoge Klaus Schirott begrüßte die Gäste und führte durchs Programm.

Mit dem Lied „Wunderbare Zirkuswelt“ marschierten die jungen Artisten auf die Bühne. Zirkuspädagoge Klaus Schirott begrüßte die Gäste und führte durchs Programm. Dann ging es Schlag auf Schlag: Lustige Clownnummern, Raubtiere, der stärkste Mann der Welt, Tänze und Jonglage wurden geboten. Die Schüler glänzten immer wieder mit akrobatischen Nummern, sei es auf dem Einrad, beim Seilspringen oder mit sehenswerten Bodenturn-Nummern.

Mut war bei der Raubtier-Dressur gefragt, als die Wildkatzen durch einen brennenden Reifen sprangen. Zwischendurch sorgten die Clowns immer wieder für Lacher, aber auch für Ordnung auf der Bühne. Kunststücke auf dem Trapez, mit Diabolos und ein echter Fakir auf dem Nagelbrett sorgten für Begeisterung bei den Zuschauern. Tänze und Lieder bereicherten das Programm.

Zum Schluss zeigten alle Artisten gemeinsam eine Pyramide. Tosender Applaus belohnte die tolle Vorstellung.

Die beiden Schulen hatten sich eine ganze Woche auf die Zirkusvorstellung vorbereitet. Nicht nur die Kinder übten ihre Kunststücke mit Hilfe der Zirkuspädagogen Veronika Karger, Helmut Roeßle und Klaus Schirott ein, auch die Lehrer wurden zu Assistenz-Zirkuspädagogen ausgebildet, die auf und hinter der Bühne für den reibungslosen Ablauf sorgten.

Ein letztes Mal „Bühne frei“ hieß es für die beiden Schulleiter Gertrud Keim (Förderschule) und Max Kraske (Grundschule). Sie nutzten die Gelegenheit, sich von den Eltern zu verabschieden. Es habe „heitere und nachdenkliche Momente“ gegeben während seiner Arbeit – „und wie in einem Zirkus Pfiffe und Applaus“, erklärte Grundschulleiter Kraske. Rückblickend betrachtet, sei die Schulleitung in Gruol für ihn „wie ein Sechser im Lotto“ gewesen. Gudrun Keim sagte einfach: „Danke!“