Hart Für die Harter Halle tickt die Uhr

Hart / WILFRIED SELINKA 19.03.2015
Zwei wichtige Investitionsbrocken stehen in Hart an: Der Feuerwehr-Anbau am Rathaus und die Sanierung der 50 Jahre alten Turn- und Festhalle.

Der Ortschaftsrat Hart wünscht sich für 2015 vor allem einen Anbau ans Rathaus, um damit ein Feuerwehrgerätehaus zu schaffen. In der anstehenden Überarbeitung des 2007 erstellten Feuerwehrbedarfsplanes sieht der Ortschaftsrat keine negativen Auswirkungen auf die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges und den Feuerwehr-Anbau. Im geltenden Bedarfsplan des Leitenden Branddirektors Ralf-Jörg Hohloch wird festgestellt, dass zwischen Hart und dem Haigerlocher Feuerwehrhaus eine lange Anfahrtszeit von 13,5 Minuten liegt. Weiter wurde der schlechte Zustand des alten Feuerwehrgerätehauses beanstandet und deshalb ein Neubau gefordert.

Der Ortschaftsrat ist überzeugt, dass sich an diesen Tatsachen in der Zwischenzeit nichts geändert hat. Im Vermögenshaushalt 2015 sind 100 000 Euro als erste Rate für den 400 000 Euro teuren Anbau eingestellt.

Das zweite große Projekt in Hart ist die Sanierung der 50 Jahre alten Turn- und Festhalle. Der Wunsch wird schon seit Jahren vorgetragen. Jetzt ist im Haushalt eine erste Planungsrate von 10 000 Euro vorgesehen. Der Ortschaftsrat hofft auf einen Baubeginn im Jahr 2016. Rund 1,15 Millionen Euro kostet die Sanierung. Im mittelfristigen Finanzplan sind die erste Rate mit 590 000 Euro im nächsten Jahr und der Rest mit 550 000 Euro im Jahr 2017 eingestellt.

Bei der Renaturierung des Gruppenbachs, die mit 100 000 Euro im Haushalt vermerkt ist, pocht der Ortschaftsrat auf die bereits im Rat vorgelegte, günstigere Variante. Das eingesparte Geld sollte in den notwendigen Fußweg zum Friedhof investiert werden.

Notwendig ist auch die weitere Sanierung der Wasserleitung "Im Höfle" in Richtung Höfendorfer Straße. Dort behindert laut hydrologischem Gutachten eine Engstelle die Wasserversorgung. Die Auswechslung der Acht-Zentimeter-Leitung sollte aus dem Instandsetzungsauftrag finanziert werden und ist laut Ortschaftsrat unaufschiebbar.