Hart Feuerwehrhaus hat oberste Priorität

Hart / SWP 16.09.2015
Zwei gewichtige Investitionsbrocken stehen in Hart an: Der Anbau eines Feuerwehrhauses ans Rathaus und die Sanierung der Mehrzweckhalle.

In Hart hofft man, dass der Anbau eines Feuerwehrhauses an das bestehende Rathaus nun zügig in Angriff genommen wird. Bereits vor vier Jahren haben sich der Ortschaftsrat und die Feuerwehr für diese Lösung entschieden. In der Finanzplanung 2015 bis 2017 sind für das Bauvorhaben 350 000 Euro vorgesehen. Die Planung steht. Eine Zusage für entsprechende Zuschüsse liegt vor. Nun wartet der Ortschaftsrat Hart noch gespannt auf die Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplanes, der für das Projekt aber keine negativen Auswirkungen haben dürfte, wie es in der Sitzung hieß.

Ebenfalls ein Wunsch, der schon seit Jahren besteht, ist die Sanierung der 50 Jahre alten Turn- und Festhalle. Bürgermeister Heinrich Götz hat angekündigt, das Projekt ab 2016 angehen zu wollen. Eine erste Rate mit 590 000 Euro ist für 2016 und eine zweite mit 550 000 Euro für 2017 vorgesehen. Aus dem Ausgleichstock wurde ein Zuschuss von 300 000 Euro bewilligt.

Weiter steht für 2016 der Straßenendausbau "Hinter Gärten III" mit 120 000 Euro an. Ein kleinerer Brocken, aber nicht minder wichtig, ist der Fußweg zum Friedhof. Ein Ausbau auf zwei Meter Breite kostet 86 000 Euro. Der Ortschaftsrat drängt auf den Ausbau, da der Feldweg nun auch als Zufahrt zum neuen Waldkindergarten genutzt wird.

Noch nicht erledigt aus dem Haushalt 2015 ist zum Hochwasserschutz der Anlieger der Umbau am Einlaufbauwerk Grubbenbach an der Haigerlocher Straße. Hier sind 100 000 Euro bereitgestellt. Falls der Umbau dieses Jahr nicht mehr ausgeführt wird, sollen ein Haushaltsrest gebildet werden.

Erneuert werden müssen Wasserleitung und Kanalisation in der Mittelstraße und der Brühlgasse. Ob bei der Wasserversorgung "Im Höfle" in Richtung Schuppengebiet ein zusätzlicher Schacht notwendig ist, soll bei einer Feuerwehrübung des Löschzuges Nord untersucht werden.

Bei den Feldwegen sollten der ausgeschwemmte Weg vom Schuppengebiet in Richtung Trillfingen und der Weg im "Butzenhölzle" ausgebessert werden.