Immer wieder flackert in der Stettener Bevölkerung die Angst vor einem Atommüll-Endlager im Salzbergwerk auf. Auf Wunsch von Ortsvorsteher Walter Stocker besuchte Uli Thönissen zusammen mit den Ortschaftsräten Alexander Edele und Leander Epple deshalb eigens Ende Juni eine Info-Veranstaltung in Stuttgart.

Thönissen berichtete im Ortschaftsrat, dass es das Ziel des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgungssicherheit ist, bis spätestens 2031 einen geeigneten Standort gefunden zu haben. Für die Endlagerung von verbrannten Brennelementen aus Atomkraftwerken kommen offenbar auch nur die drei Gesteinsarten Ton, Granit und Steinsalz in Frage – und in Stetten wird Steinsalz abgebaut.

Nicht in Betracht kommen Gebiete, die beschädigt sind

Doch Stetten kann getrost in die Zukunft blicken, denn es gibt bereits jetzt Entwarnung. Nicht in Betracht kommen nämlich Gebiete, deren Untergrund beschädigt ist. Dies ist in Stetten der Fall, weil im Falle dieses Bergbaugebietes früher Vulkane tätig waren. Außerdem liegt Stetten in der Erdbebenzone Nr. 1, wo nicht einmal „schwach strahlende Behälter“ gelagert werden dürften.

Ortsvorsteher Walter Stocker stellte fest: „Dies sind beruhigende Nachrichten für die Bevölkerung.“

Eine Endlagerung müsste auch 300 Meter unter der Erdoberfläche erfolgen und mit einer 100 Meter dicken Schicht aus Granit, Salz oder Ton umgeben sein. All das ist in Stetten nicht gegeben.

Und als drittens handelt es sich beim Salzbergwerk Stetten um ein Bergwerk, das die nächsten  Jahrzehnte zum Abbau und Versatz in Betrieb ist.

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