Bittelbronn Spiel ohne Grenzen beim Dorffest

Viel Spaß hatten die Mannschaften und Zuschauer beim „Spiel ohne Grenzen“. Wenn auch das Team des einheimischen Narrenvereins beim Skifahren mit Wassertragen mal ins Straucheln geriet, stand es am Ende doch auf dem Siegertreppchen.
Viel Spaß hatten die Mannschaften und Zuschauer beim „Spiel ohne Grenzen“. Wenn auch das Team des einheimischen Narrenvereins beim Skifahren mit Wassertragen mal ins Straucheln geriet, stand es am Ende doch auf dem Siegertreppchen. © Foto: Wilfried Selinka
Bittelbronn / Wilfried Selinka 14.05.2018
Beim Bittelbronner Dorffest wurde das „Spiel ohne Grenzen“ mit Erfolg neu aufgelegt.

Alle aus dem Ort halfen wieder mit, um die Gäste des Bittelbronner Dorffests von ihrem Gemeinschaftssinn zu überzeugen – und um ihnen ein unterhaltsames Programm bieten zu können. Nach dem Vatertagstreff an Christi Himmelfahrt ging es am Samstagnachmittag mit dem vor Jahren neu belebten „Spiel ohne Grenzen“ weiter. Dabei waren die Bittelbronner weitgehend unter sich und hatten zusammen mit Mannschaften aus sieben verschiedenen Vereinen und Gruppen ihre helle Freude.

Das herrliche Wetter trug seinen Teil dazu bei, dass die zahlreichen Geschicklichkeitswettbewerbe im Freien ausgetragen werden konnten. Beteiligt waren Mannschaften aus dem Musikverein, der Feuerwehr, dem Förderverein Sport und Kultur, dem Sport- und Narrenverein, der Tanzgarde und der Stoihausbude. Jedes Team hatte sich dabei ein besonderes Spiel ausgedacht, das es vorstellen musste, aber von der Teilnahme bei diesem jeweils ausgeschlossen war.

Moderator des vergnüglichen, manchmal auch recht nassen Spektakels war der neue Vorsitzende Bertram Schullian. Das erste Spiel „Gumistiefel-Weitschießen“ hatte sich der Musikverein ausgedacht. Mit zusammengerechnet 95,05 Metern hatte hier die Mannschaft des Sportvereins die Nase vorn. Bei der zweiten Disziplin „Vierer-Skifahren“ mit einem Messbecher auf dem Feuerwehrhelm hieß es, möglichst viel Wasser von der einen Seite zur anderen Seite zu transportieren. Dass bei diesem Spiel der Feuerwehr die jeweiligen Wasserträger ganz schön nass wurden, war zur Gaudi der Zuschauer natürlich gewollt.

Schnelligkeit und Treffsicherheit waren beim „Sack-Way-­Biathlon“ gefragt. Hier galt es, sich auf einem Sackkarren vorwärts zu bewegen sowie stehend und liegend auf Dosen zu werfen. Kraft und Ausdauer brauchte es beim „Bierkisten-Weiterreichen“ und beim „Wäscheleine-Klammerspiel“. Auch die „Becherkette“, bei der ein gefüllter Wasserbecher von Mund zu Mund über einen Hindernisparcours balanciert werden musste, stellte eine Herausforderung dar.

Beim abschließenden „Dalli Klick“ traten alle Mannschaften gegeneinander an und hatten Bilder aus Bittelbronn zu erraten. Mit der höchsten Punktzahl wurde nach den sieben Spielen der Narrenverein zum Sieger erklärt und erhielt einen großen Pokal. Zweiter wurde der Sportverein vor der Feuerwehr.

Der Dorffestsonntag startete  mit einem unterhaltsamen Programm für die Familien und einem „Muttertagsspezial“ mit einer Sektbar für die Mütter und Großmütter. Den Morgen eröffnete mit einem zünftigen Frühschoppenkonzert der Musikverein „Lyra“ Bittelbronn unter der Leitung von Ramona König mit Polkas, Märschen und  Schlagern.

Für die kleinen Festbesucher war den ganzen Tag ein Mega-Sandkasten aufgebaut, in dem nach Herzenslust Burgen und Teiche gebaut werden konnten. Weiter gab es einen Micro-Scooter-Parcours und Kinderschminken. Ganztägig belagert war auch das Bungee-Trampolin. Am späten Nachmittag sorgte zum Abschluss der drei Dorffesttage die Schulband des Gymnasiums Haigerloch für gute Stimmung im Festzelt.

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Herausforderungen zu meistern galt es beim „Spiel ohne Grenzen“. Gewonnen wurde der Wettbewerb vom örtlichen Narrenverein.