Trillfingen Ein Gewinn für beide Seiten

Gut besucht war der Amsel-Nachmittag bei der Kolpingsfamilie Trillfingen – eine Tradition, die bereits 25 Jahre gepflegt wird.
Gut besucht war der Amsel-Nachmittag bei der Kolpingsfamilie Trillfingen – eine Tradition, die bereits 25 Jahre gepflegt wird. © Foto: privat
Trillfingen / SWP 07.07.2018
Seit 25 Jahren findet in Trillfingen der Begegnungstag der Amsel-Gruppe Zollernalbkreis statt.

Das Gedenken an den verstorbenen Ehrenvorsitzender Heinz Gaus war ein zentraler Gedanke des Amsel-Tages, veranstaltet von der Kolpingsfamilie Trillfingen. Seit nunmehr 32 Jahren kommen die an Multipler Sklerose Erkrankten zur Kolpingsfamilie Trillfingen, um unbeschwert einen gemütlichen Tag zu erleben. Bereits zum 25. Mal fand nun dieser Tag statt, der von Heinz Gaus und dem damaligen Amsel-Vorsitzenden Benedikt Bucher ins Leben gerufen wurde.

Der Tag begann mit einem Wortgottesdienst in der Wendelinskapelle, vorbereitet und durchgeführt vom Vorsitzenden der Kolpingsfamilie Trillfingen, Martin Beuter. Er trug dabei die Predigt von Papst Johannes Paul II. bei der Seligsprechung von Adolph Kolping im Jahre 1991 vor, um die Person Adolph Kolping den Amsel-Mitgliedern besser vorzustellen. Als Ergänzung zu dieser Predigt hielt Beuter einen kleinen Nachruf über Heinz Gaus, gefolgt von einer Gedenkminute.

Danach begab man sich ins Wendelinsheim, um bei guten Gesprächen neue Kontakte zu knüpfen oder auch bestehende Freundschaften zu pflegen. Vorsitzender Martin Beuter begrüßte fast 30 Mitglieder der Amsel-Gruppe, die sich dieses Mal in die Organisation stark mit einbrachten, indem sie Salate zubereitet und Kuchen gebacken haben. Auch Trillfingens Ortsvorsteher Hermann Heim befand sich unter den Gästen.

Die Vorsitzende der Amsel-Gruppe, Sophie Jaillet, die in Trillfingen wohnt, bedankte sich für die Einladung und begrüßte ebenfalls die versammelten Mitglieder.

Amsel-Mitglied Steffen Baumgart berichtete von einem Vortragswochenende in Bad Peterstal über das Thema „Gesund oder krank?“. Mit einer Geschichte über die Begegnung eines Rollstuhlfahrers mit einer Joggerin zeigte er die unterschiedlichen Blickwinkel auf, wie die Menschen „gesund“ oder „krank“ definieren. Als guter Grillmeister entpuppte sich Günther Gaus, der das Fleisch und die Würste wohlschmeckend zubereitete und so blieb auch kaum noch etwas an Grillgut übrig. Präses Pfarrer Mayer gesellte sich dabei zu den Gästen hinzu. Er sprach nach dem Essen ein paar Grußworte.

Mit einer Grußkarte, die von allen Amsel-Mitgliedern unterschrieben wurde, bedankte sich Sophie Jaillet bei der Kolpingsfamilie Trillfingen für diesen rundum gelungenen Tag. Kolping-Vorsitzender Martin Beuter bedankte sich, sichtlich berührt von dieser Überraschung, und lud die Mitglieder der Kontaktgruppe zum nächsten Amsel-Tag in zwei Jahren wieder nach Trillfingen ein. „Mit dem Amsel-Tag haben wir eine Win-Win-Situation geschaffen. Was will man mehr?“, war Beuters Resümee.

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