Von Erfolg gekrönt war das 9. Dorffest der Stettener Vereinsgemeinschaft. Das Festgelände rund um die Schule und die Glückaufhalle erwies sich als idealer Treffpunkt für Hunderte von Bürgern aus der gesamten Stadt.

Pünktlich um 16 Uhr am Samstagnachmittag ertönten Salutschüsse des Schützenvereins. Dann zog der Fanfarenzug des Narrenvereins Salzschlecker unter Andy Strauch mit lauten Musik- und Trommeltönen alle Register. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits zahlreiche Besucher versammelt, die beim Fassanstich dabei sein wollten. Ortsvorsteher Wiget meisterte die Aufgabe mit zwei Schlägen. Anschließend zapfte Bürgermeister Dr. Heinrich Götz die ersten Halben und verteilte sie an die Umstehenden.

Dankesworte an die Helfer und Sponsoren sprachen Armin Bauer von der Stettener Vereinsgemeinschaft, Bürgermeister Heinrich Götz und Ortsvorsteher Konrad Wiget.

Rund um das Schulhaus hatten die Mitwirkenden ihre Festbuden aufgebaut oder waren in Darbietungen involviert, so der Kindergarten, die Kindertagesstätte Löwenzahn, der Narrenverein, der Musikverein, der Sportverein, der Kirchenchor, der Tennisclub, der Schützenverein, der Motorsportclub und der Oldtimer-Club.Natürlich gab es zahlreiche  kulinarische Genüsse.

Am Abend war bei angenehmen Sommertemperaturen kaum ein freies Plätzchen mehr zu ergattern und Rocksänger Gerd Rube tat ein Übriges, um die Dorffestbesucher bei bester Stimmung zu halten. An beiden Tagen wurden die zahlreichen Mitmachaktionen gerne angenommen, sei es beim Salto-Schlagen auf dem Bungee-Trampolin, an der Schießbude oder beim Bogenschießen.

Anziehend war auch die Bierrutsche, wo beim Anschieben eines Bierkrugs ein Freibier als Belohnung lockte – wenn der Krug im Ziel ankam. Junge Erwachsene zogen sich dagegen gerne in die Shisha-Longe zurück, um einmal das Rauchen einer Wasserpfeife auzuprobieren.

Für Kinder gab an beiden Tagen einen Süßigkeitenstand, und am Sonntag Kinderschminken, außerdem konnten sie sich Glitzer-Tattoos machen lassen.

Zum Frühschoppen und zum Mittagstisch spielte der Musikverein Gruol unter Armin Wehrstein und den Festausklang umrahmte der Musikverein Weildorf unter Florian Mayer.

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Stundenkilometer wurden beim Tennisverein gemessen. Dort ging es darum, wer den schnellsten Aufschlag hat. Viele beteiligten sich und hauten ordentlich drauf.