Haigerloch Die Randsteine sitzen bereits

Die Randsteine für Fahrbahn und Gehwege im knapp 300 Meter langen Teilstück der Ortsdurchfahrt Stetten sind bereits verlegt. Nach Erledigung von Restarbeiten soll in der letzten Augustwoche der endgültige Straßen- und Gehwegbelag eingebracht werden. Somit wird die Stettener Straße in den ersten Septemberwochen und damit einen Monat früher als geplant befahrbar sein.
Die Randsteine für Fahrbahn und Gehwege im knapp 300 Meter langen Teilstück der Ortsdurchfahrt Stetten sind bereits verlegt. Nach Erledigung von Restarbeiten soll in der letzten Augustwoche der endgültige Straßen- und Gehwegbelag eingebracht werden. Somit wird die Stettener Straße in den ersten Septemberwochen und damit einen Monat früher als geplant befahrbar sein. © Foto: Wilfried Selinka
Haigerloch / Von Wilfried Selinka 23.08.2018

Da der Landkreis Zol­lernalb in der Ortsdurchfahrt Stetten die  Kreisstraße 7113 auf einem knapp 300 Meter langen Straßenstück – beginnend unterhalb des Feuerwehrhauses bis zur Einmündung der Kirchstraße – den Straßenbelag in einem Vollausbau erneuern will, musste die Stadt Haigerloch vorab die maroden und zu klein dimensionierten Ver- und Entsorgungsleitungen für Wasser und Kanalisation austauschen. Aus diesem Grund durchzogen seit dem  Frühjahr riesige Gräben die untere Stettener Straße.

Dank der sehr guten Witterungsbedingungen konnten die Tiefbauarbeiten zügig ausgeführt werden. Im oberen Bereich der Stettener Straße kam ob des felsigen Untergrunds in Teilen eine Säge zum Einsatz. Danach konnten die Arbeiter die Rohre weiter verlegen. Der Bau der Gehwege links und rechts des Straßenbereichs sind mit dem Setzen der Randsteine inzwischen abgeschlossen. Derzeit werden noch Feinarbeiten auf dem gesamten Streckenabschnitt, vor allem mit dem Wiederherstellen der Hofeinfahrten, ausgeführt. Somit befinden sich die Bauarbeiten in der Endphase.

Die Belagsarbeiten durch den Landkreis in diesem Steilstück werden eine Asphalttragschicht von zwölf Zenimetern, eine Asphaltbindeschicht und einen Feinbelag von jeweils vier Zentimetern enthalten – und werden in der letzten Augustwoche realisiert. Danach wird die Ortsdurchfahrt wieder ungehindert zu befahren sein.

Unterm Strich sind die Bauarbeiten damit rund einen Monat früher  abgeschlossen als ursprünglich geplant. Die Anwohner der Stettener-, Salinen- und Lehrstraße sowie des Heerweges werden froh sein, wenn die Arbeiten in der Ortsdurchfahrt beendet sind, denn sie mussten während der fünfmonatigen Bauzeit viel Lärm ertragen. Auf die Stadt entfallen für den Austausch der Versorgungsleitungen einschließlich der Nebenkosten und der Verlegung von Leerrohren für das schnellere Internet eine Bausumme von 1 033 614 Euro. Dafür hatte der Gemeinderat in seiner Sitzung am 30. Januar die Tiefbau- und Straßenbauarbeiten an die Firma Stumpp und die Wasserleitungsverlegearbeiten an die Firma Stetter aus Hochdorf vergeben.

Allein für die Entsorgung des Abbruches belaufen sich die Kosten auf rund 360  000 Euro, wobei ein Teil des Aufbruchs wieder in den Untergrund der Salinenstraße eingearbeitet wurde.

Die Gesamtausgaben für diese Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,4 Millionen Euro – die größte Bauausgabe der Stadt in diesem Jahr.

Aushub auf die Deponie

Der Straßenaufbruch und Erdaushub aus dieser Baumaßnahme wurde beim Schützenhaus zwischengelagert. Die Behörden entnahmen Proben aus dem Material und untersuchten es auf Schadstoffe, um es der entsprechenden Schadstoffklasse zuordnen und danach auf die richtige Deponie bringen zu können.

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