Owingen Die Eyachstraße hat absoluten Vorrang Owingen formuliert Haushaltswünsche

WILFRIED SELINKA 21.11.2012
Mittel für einen kompletten Neubau der Eyachstraße und die Weiler Brücke stehen auf der Haushalts-Wunschliste des Owinger Ortschaftsrates oben.

Marode Straßen im Ortsgebiet sind dem Owinger Ortschaftsrat ein Dorn im Auge. Deshalb richtet er einen konkreten Wunsch an die Stadt: Bei künftigen Mittelanmeldungen für die Jahreshaushalte sollen vordringlich Straßenprojekte finanziert werden. Konkret meint man damit die Eyachstraße. Sie weist auf eine Länge von 200 Metern über 50 Flickarbeiten aus Wasserrohrbrüchen auf.

Deshalb käme zum Komplett-Straßenausbau die Erneuerung der Wasserleitung hinzu. Und aller Voraussicht nach, muss die Kanalisation gleichfalls neu verlegt werden.

Inzwischen hat sich mit der "Weiler Brücke" eine weiteres dringliches Problem aufgetan. Über die Brücke fahren bis zu 30 Tonnen schwere landwirtschaftliche Fahrzeuge. Die Brücke ist jedoch von ihrer Statik her für solche Belastungen nicht ausgelegt.

Ein Ingenieurbüro sucht derzeit nach einer Lösung. Dabei stehen zwei Möglichkeiten zur Diskussion: Eine Furt durch das Eyachbett zu bahnen oder einen Feldweg als Umgehung der Brücke von den Kappenäckern bis zum Grosselfinger Weg anzulegen.

Der Ortschaftsrat drängt darauf, bis spätestens Frühjahr 2013 eine Entscheidung zu treffen, da den Landwirten keine weitere Zufahrt zur Verfügung stehe.

Weiter wünscht der Ortschaftsrat, Owingen Mittel für die Sanierung von Feldwegen zur Verfügung zu stellen. Im Auge hat man dabei den Schotterweg ab dem Dietenbachhof bis an die Grenze zu Grosselfingen sowie die Verlängerung des Mühlenweges zur Anbindung der Hauptstraße beim Weiler Weg. Begründet wird dies damit, dass die Schotterwege stark von Fußgängern, Radfahrern und Frauen mit Kinderwagen benutzt werden.

Weiter beschäftigte sich das Gremium mit der Obstbaumverpachtung. Nach der neuen Regelung ist vorgesehen, die Obstbäume auf gemeindeeigenen Flächen unentgeltlich zu verpachten. Im Gegenzug sollen die Pächter jedoch die Pflege der Obstbäume und das Mähen der zugehörigen Wiesen übernehmen.

In die Verpachtung miteinbezogen werden sollen nach dem Wunsch des Ortschaftsrates der Obst- und Gartenbauverein sowie die Firma Henne (Kältetechnik). Sie trat im letzten Jahr als Sponsor von 50 Bäumen auf.