Veranstaltet wurde der Abend vom Fischereiverein Stetten um den Vorsitzenden Hans-Jürgen Weckerle, der nicht nur durch das Programm führte, sondern vor Begeisterung selbst zum Mikrophon griff und mit den Sängerinnen den Leonard Cohen-Hit "Hallelujah" anstimmte. Auch der "Mühle-Express" zeigte sich bestens gelaunt und riss das Publikum mit. Auf der Bühne sah man jede Menge Paare beim Schwofen.

Offiziell eröffnet wurde das Fest mit dem Fassanstich. Hier war Ortsvorsteher Konrad Wiget zu Gange, der von Bernd Edele unterstützt wurde. Dann betrat der singende Schwarzwurstbaron Heinz Koch den Saal. Er hatte den "Bajazzo" mit nach Stetten gebracht und zeigte sich beeindruckt von der Veranstaltung: "Daumen hoch", rief er. Patricia und Lisa Nell, sowie Nadine Gaus setzten im flotten Dirndl und mit Hut bei "Brenna duat's guat" von Hubert von Goisern erste Akzente, schipperten mit der "Fischerin vom Bodensee" über die Bühne oder schunkelten zusammen mit dem Publikum bei "Que sera, sera".

Timo Pfeffer verwandelte die Glückauf-Halle in "Ein ehrenwertes Haus" und hatte an jenem Abend offenbar "Eine neue Liebe" gefunden. Auch die Mädels hatten Soloauftritte, wie Nadine Gaus, die sich als "Dorfkind" präsentierte, Lisa Nell, die im "Fieber" in der Halle "99 Luftballons" an die Decke steigen ließ, oder Patricia Nell, die bekannt gab: "Mein Herz es brennt".

Höhepunkte waren jedoch vermutlich "Aber mir roicht's" - hier waren die Mädels lustig verkleidet - und die Medleys aus den beliebtesten und bekanntesten Songs von Pur und Abba.

Die Interpreten des Abends erhielten auch Unterstützung von Joachim Gaus (Gitarre, Gesang). Das Publikum zeigte sich begeistert, ließ sich von den Choreographien anstecken, sang und schunkelte bei den vielen Hits begeistert mit und klatschte dankbar Beifall. So herrschte beinahe den ganzen Abend über tolle Stimmung, und die Gäste brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen. Vor allem Hans-Jürgen Weckerle und Heinz Koch wollten die Bühne gar nicht mehr verlassen.

Der "Mühle-Express", der über den Abend verteilt immer wieder aufspielte, hatte sein Publikum mit älteren Stimmungshits und neueren Liedern wie "I sing a Liad für di" von Andreas Gabalier ebenfalls schnell auf seiner Seite. Und an der "Almhütte" gab es das eine oder andere entsprechende Getränk. Ein wirklich gelungenes Fest.