Die Schwalben und ihre Nester am Bittelbronner Rathaus sind keine Plage. „Wir freuen uns doch, dass die Nester so gut angenommen werden“, betont die stellvertretende Ortsvorsteherin Manuela Fischer und rückt damit eine Fehlmeldung aus der letzten Bittelbronner Ortschaftsratssitzung gerade. Auch Ortsvorsteher Gerd Klingler kann sich nicht erklären, wie das Wort „Schwalbenplage“ in die Zeitung rutschte. Das Wort sei während der nur sehr kurzen Sitzung am Dienstag vor einer Woche nie gefallen. Man habe das Thema nur kurz angesprochen, dahingehend, ob unter den Nisthilfen eventuell Bretter als Schmutzfang angebracht werden könnten. „Es wäre doch absurd, wenn wir die Schwalben als Plage empfinden würden, wo wir doch selbst das Projekt zusammen mit dem Nabu erfolgreich umgesetzt haben“, erklärt Klingler.

Welle der Empörung

Das Wort „Plage“ hat eine Welle der Empörung ausgelöst. In Leserbriefen und E-Mails an die HZ-Redaktion wunderten sich Leserinnen und Leser über diese sonderbare Meldung aus Bittelbronn, zumal auch das Stichwort in dem Bericht nicht weiter vertieft wurde.
Den Nabu hat Ortsvorsteher Klingler umgehend über die Panne informiert und „ein paar Dinge klargestellt“, wie Haigerlochs Nabu-Vorsitzender Herbert Fuchs berichtet. „Wir haben das aber ohnedies nicht für wahr gehalten“, sagt Fuchs.
Das Schwalbenprojekt für Bittelbronn hat der Nabu Haigerloch beim Dorffest 2019 vorgestellt. Mit Zustimmung des Ortschaftsrates wurde das Projekt erfolgreich umgesetzt. 18 Doppelnester wurden am Rathaus angebracht und sind zum Teil  auch schon bezogen.

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