Die Bürgerinitiative Gegenwind Hohenzollern war gut sichtbar auf der großen Demonstration des Aktionsbündnisses Pro Natur für windkraftfreie Natur- und Kulturlandschaften am 23. Mai in Berlin vertreten. Die Demonstration fand bewusst am 70. Jahrestag der Verkündung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland statt.

Rund 1500 Teilnehmer zogen vom Bundeskanzleramt zum Brandenburger Tor. Bei der Abschlusskundgebung an dieser prominenten Stelle erklärten mehrere Redner warum die gegenwärtige Energiepolitik eine Sackgasse ist.

Argumente der Redner

Matthias Wilkes, ein ehemaliger Landrat aus dem Odenwald zeigte auf, wie er es schaffte, seinen Landkreis windradfrei zu halten. Ferdinand Graf Spiegel, früpherer Mitarbeiter der US-amerikanische Mega-Bank  J.P. Morgan, stellte die enormen Kosten der Energiewende von mindestens 500 Milliarden Euro in den Mittelpunkt, wobei diese „klimapolitisch verpufft“ und lediglich „in den Taschen des grünen Klientels gelandet“ seien.

Harry Neumann, Bundesvorsitzender der Naturschutzinitiative, berichtete über die Arbeit seines klageberechtigten Verbandes. Der Journalist und Buchautor Georg Etscheit („Geopferte Landschaften“) sprach die Zerstörung von einmaligen Natur- und Kulturlandschaften in Deutschland an.

Dr.-Ing. Detlef Ahlborn vom Bundesvorstand des Vereins „Vernunftkraft“ zeigte die fehlgeleiteten Technikansätze der „erneuerbaren“ Energien eindrucksvoll auf.

Alle Redner betonten im Hinblick auf das Jubiläum des Grundgesetzes, dass der Protest aus der Mitte der Gesellschaft heraus komme und sich gegen eine einseitige ideologische Energiewendepolitik stelle. Dr. Ahlborn: „Wir haben unsere Verfassung jahrzehntelang gegen Extremisten von rechts und links verteidigt, und das werden wir weiter tun.“

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Haigerloch

Mitglied einer bundesweiten Initiative


Gemeinschaft Die Veranstaltung in Berlin wurde von „Vernunftkraft“, einer großen Bundesinitiative für eine vernünftige Energiepolitik mitorganisiert, in der die BI Gegenwind Hohenzollern ebenfalls Mitglied ist.