Es sind nur 13 Bauplätze, aber die Nachfrage danach ist riesengroß: Seit der Ausschreibung des kleinen Neubaugebiets „Brunnenwiesen“ in Bittelbronn Anfang November steht das Telefon in der Ortschaftsverwaltung kaum mehr still.

Im Handumdrehen waren 50 Prozent der Plätze fest reserviert, teilte Ortsvorsteher Gerd Klingler am Mittwochabend im Ortschaftsrat mit.

Der Ortschaftsrat zieht die Reißleine: Für die jetzt noch übrigen Bauplätze können sich nur noch Interessenten bewerben, die ihren Wohnsitz im Stadtgebiet Haigerloch haben oder in Haigerloch einen Arbeitsplatz nachweisen oder aus Haigerloch stammen und jetzt wieder in ihre Heimatstadt zurückkehren wollen.

Auswärtige Bewerber haben keine Chance

Auswärtige Bewerber, die nach den städtischen Vergaberichtlinien keinen der drei Voraussetzungen erfüllen, haben keine Chance auf einen Bauplatz in diesem Baugebiet.

In der Sitzung am Mittwoch kam auch noch einmal der Vorschlag eines Einwohners, von dem neuen Baugebiet einen Fußweg in die Ortsmitte bis zur Bushaltestelle herzustellen, zur Sprache. Dieses Projekt scheitere nach wie vor am nicht realisierbaren Grunderwerb in diesem Bereich, hieß es.

Ehemaliges Bankgebäude soll erhalten werden

Ebenso war der Erhalt des früheren Bankgebäudes ein Thema im Ortschaftsrat. Bereits in der November-Sitzung wurde über die zukünftige Nutzung des stark sanierungsbedürftigen Gebäudes diskutiert.

Gleich danach wurde im Gemeinderat berichtet, dass der Sanierungsstau in den öffentlichen Gebäuden der Stadt Haigerloch zirka 30 Millionen Euro beträgt. Der Bedarf für die Sanierung öffentlicher Gebäude in Bittelbronn wurde mit 660 000 Euro beziffert.

Wie Ortsvorsteher Gerd Klingler feststellte, kann Bittelbronn jedoch auf keines der öffentlichen Gebäude im Ort verzichten: Rathaus, Kindergarten, Feuerwehrhaus oder Aussegnungshalle können nicht veräußert werden. Einzig das frühere Bankgebäude käme in Frage. Weil es mit dem bis heute regelmäßig genutzten Backhaus zusammengebaut ist, soll es erhalten werden.

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Zu schnell in der Albblickstraße


In der Albblickstraße kritisieren Anlieger, dass in der Tempo-30-Zone viel zu schnell gefahren werde. Ortsvorsteher Gerd Klingler will deshalb erneut das städtische Messgerät aufstellen lassen. Außerdem sollen im Frühjahr die Straßenmarkierung aufgefrischt und zusätzliche Verkehrsschilder aufgestellt werden.